Juventus besiegte Standard Lüttich am Dienstag in einem Freundschaftsspiel in Belgien mit 1:0, wobei ein Tor von Fabio Miretti den Sieg für die Turiner sicherstellte. Der 20-jährige Mittelfeldspieler erzielte früh in der zweiten Halbzeit direkt aus einem Freistoß und erwies sich als zu stark für den gegnerischen Torwart.
Trainer Luciano Spalletti bewertete die Leistung positiv und stellte eine allgemeine gute Vorbereitung und ein solides Spiel fest. Er hob eine etwas träge erste Halbzeit hervor und führte Schwierigkeiten im Spielaufbau auf mangelnden Rhythmus und Raum zurück, lobte aber die Defensivarbeit des Teams und nannte insbesondere die Leistungen von Federico Gatti und Kelly.
Spalletti war zufrieden mit dem verbesserten Tempo und der Qualität der Pässe in der zweiten Halbzeit, die es Juventus ermöglichte, den Ballbesitz effektiver zu kontrollieren. Der Trainer sprach auch über den kürzlichen Abgang des Stürmers Evanilson Openda, wünschte ihm alles Gute für sein neues Abenteuer und räumte ein, dass der Verein sein Potenzial nicht voll ausgeschöpft habe.
Bezüglich möglicher Neuzugänge bestätigte Spalletti laufende Gespräche mit den Vereinsverantwortlichen, räumte einen schwierigen Markt ein, äußerte aber sein Vertrauen in die Suche nach Lösungen. Er betonte die Bedeutung der Identifizierung und Förderung sowohl vielversprechender junger Spieler als auch erfahrener Verstärkungen zur Stärkung des Kaders. Der Trainer deutete auch an, dass der Verein einen weiteren Torwart sucht, um die aktuellen Optionen zu ergänzen, wobei Emiliano Martinez von Aston Villa als potenzielles Ziel genannt wurde, betonte jedoch die Notwendigkeit eines sorgfältigen und finanziell verantwortungsvollen Ansatzes bei Transfers.
Spalletti sprach auch über die Bedeutung der Integration junger italienischer Talente in die erste Mannschaft und erklärte, dass diejenigen, die Potenzial zeigen, die Möglichkeit erhalten sollten, zu spielen. Verteidiger Andrea Cambiaso gab an, dass er trotz des Interesses mehrerer Top-Europäischer Vereine, darunter Barcelona, Manchester City und Real Madrid, bei Juventus bleiben wird.



