Der Eigentümer des AC Mailand, Gerry Cardinale, ist Berichten zufolge unzufrieden mit der jüngsten Form des Vereins und der Atmosphäre rund um die Mannschaft, nachdem es zu Protesten in San Siro kam, wie italienische Medien berichten. Das Scheitern, sich für die Champions League zu qualifizieren, könnte eine umfassende Überholung der Führungsstruktur auslösen.
Cardinale hatte eine andere Entwicklung für die Saison 2025-26 vorgesehen, und obwohl er derzeit mehr Punkte hat als zum gleichen Zeitpunkt im letzten Jahr, ist er von den Leistungen der Mannschaft in den letzten zwei Monaten enttäuscht. Die Proteste der Fans haben seine Bedenken noch verstärkt. Cardinale hat konsequent seinen Wunsch nach Erfolg zum Ausdruck gebracht und stark in den Verein investiert, mit Plänen für weitere Investitionen.
Das Projekt, das im vergangenen Mai gestartet wurde und den AC Mailand zunächst an der Spitze der Serie A sah und komfortabel im Rennen um die Champions League war, scheint nun ins Stocken zu geraten. Dies wirft Fragen nach den technischen Entscheidungen auf, was möglicherweise zur Ernennung neuer Direktoren und eines neuen Cheftrainers sowie zu wirtschaftlichen Auswirkungen führen könnte, einschließlich einer weiteren Saison ohne Einnahmen aus der Champions League und einer voraussichtlich negativen Bilanz, es sei denn, Schlüsselspieler werden verkauft.
Obwohl der AC Mailand in der nächsten Saison an europäischen Wettbewerben teilnehmen wird, ist der finanzielle und prestigeträchtige Unterschied zwischen der Teilnahme an der Champions League, der Europa League oder der Conference League erheblich. Der Verein fordert Einheit und Konzentration auf das Erreichen eines Platzes unter den ersten Vier in den verbleibenden beiden Spielen der Serie A gegen Genoa und Cagliari. Dies würde ihnen immer noch die Qualifikation für die Champions League ermöglichen.
Nach Abschluss der Serie A-Saison am 24. Mai wird eine umfassende Überprüfung durchgeführt, in der sowohl die Erfolge als auch die Misserfolge der Kampagne bewertet werden. Besondere Aufmerksamkeit wird der Transferaktivität gewidmet, die weitgehend als erfolglos angesehen wird, wobei nur Luka Modric und Adrien Rabiot als positive Verstärkungen gelten. Der Chief Executive Officer Furlani, der Sportdirektor Tare, der Technische Direktor Moncada und der Berater Ibrahimovic werden alle zur Rechenschaft gezogen. Auch die Zukunft von Cheftrainer Stefano Pioli ist ungewiss. Der Verein erwägt eine vollständige Umstrukturierung der Führungsebene, falls es ihm nicht gelingt, sich für die Champions League zu qualifizieren.


