Giovanni Carnevali hat seine Amtszeit als CEO von Juventus begonnen und arbeitet mit Trainer Luciano Spalletti zusammen, um Transferziele zu identifizieren. Der Verein strebt die Verpflichtung eines Torhüters und eines Stürmers an, muss aber zunächst 12-13 Millionen Euro durch Spielerverkäufe generieren. Die Weltmeisterschaft birgt ein Risiko bei der Verfolgung von Spielern, und auch ein Regista wird in Betracht gezogen.
Giovanni Carnevali hat seine Tätigkeit als neuer CEO und Geschäftsführer von Juventus aufgenommen und schnell eine gute Beziehung zu Trainer Luciano Spalletti aufgebaut. Die beiden trafen sich am Wochenende, um die Transferstrategie zu besprechen, was eine Abkehr vom datengesteuerten Ansatz des ehemaligen Geschäftsführers Damien Comolli signalisiert.
Spalletti soll angefordert haben, dass Anfang Juli ein Torhüter und ein Stürmer verpflichtet werden, obwohl Carnevali mit einer schwierigen finanziellen Lage konfrontiert ist. Der neue CEO hat die Aufgabe, bis nächsten Dienstag 12-13 Millionen Euro durch Verkäufe zu generieren, um diese Transfers zu ermöglichen und die finanzielle Stabilität zu gewährleisten.
Carnevali hatte zunächst Fortschritte bei potenziellen Deals für Spieler wie Dibu Martinez und Kolo Muani/Sorloth erwartet, fand aber keine konkreten Möglichkeiten. Dies hat zu einem Fokus auf „kreative Ideen“ geführt, um ein begrenztes Budget zu bewältigen, wobei anerkannt wird, dass eine Investition in eine Position möglicherweise Kompromisse in einer anderen erfordert. Der Verein priorisiert auch die Generierung von Einnahmen durch Spielerverkäufe, wobei Miretti und Adzic als potenzielle Kandidaten zur Kapitalbeschaffung identifiziert wurden.
Die bevorstehende Weltmeisterschaft ist auch für Carnevali und Spalletti ein wichtiger Aspekt. Sie diskutierten das Risiko, Spieler zu verpflichten, die am Turnier teilnehmen, und nannten das Verletzungspotenzial als einen erheblichen Rückschlag. Der Fall von Maxime Koné wurde speziell erwähnt, was die Möglichkeit einer längeren Abwesenheit für Spieler während einer intensiven Wettkampfphase hervorhebt.
Über die unmittelbaren Verstärkungen hinaus diskutierten die beiden auch den potenziellen Bedarf an einem Regista, um Manuel Locatelli zu unterstützen oder zu ergänzen. Bevorzugt wird die Suche nach einem italienischen Spieler für diese Rolle, was den Fokus auf lokale Talente weiter unterstreicht. Juventus wurde in der Vergangenheit mit Domenico Berardi in Verbindung gebracht, und der Verein könnte dieses Interesse in diesem Sommer wieder aufgreifen.




