
Cédric Bakambu feiert WM-Qualifikation mit der DR Kongo in Kinshasa
Der Stürmer der DR Kongo, Cédric Bakambu, schloss sich am Sonntag seinen Nationalmannschaftskollegen bei einer riesigen öffentlichen Feier in Kinshasa an, nachdem das Land sich historisch für die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2026 qualifiziert hatte. Die Leoparden, die eine 52-jährige Wartezeit beendeten, um das Turnier zu erreichen, paradierten mit einem offenen Bus durch die Hauptstadt und wurden von einer riesigen Menschenmenge begrüßt. Laut dem Kongolesischen Fußballverband (Fecofa) wurden die Spieler und Trainer Sébastien Desabre nach der Sicherung ihres Platzes in der globalen Endrunde offiziell im Land willkommen geheißen.
Die Feierlichkeiten, die zur Ausrufung eines landesweiten Feiertags führten, sahen Bakambu und Kapitän Chancel Mbemba an der Spitze der Feierlichkeiten. Von Fecofa geteilte Bilder zeigten Bakambu mit blondierten Haaren, der die Bewunderung der Fans genoss. Vor der Straßenparade wurde die Delegation vom Präsidenten Félix-Antoine Tshisekedi Tshilombo im Palais de la Nation empfangen, was die Bedeutung dieser Leistung für die Zentralafrikanische Nation unterstrich.
Die Qualifikation wurde mit einem dramatischen 2:1-Sieg nach Verlängerung gegen Jamaika in einem interkontinentalen Playoff letzte Woche besiegelt. Bakambu, 34, war eine Schlüsselfigur in der Kampagne und brachte seine Erfahrung aus einer erfolgreichen Klubkarriere in Europa und Asien in die Nationalmannschaft ein. Der ehemalige Villarreal-, Beijing Guoan- und Olympiakos-Stürmer bleibt ein wichtiger Angriffspunkt für Desabres Team, während sie sich auf ihre erste Weltmeisterschaft seit 1974 vorbereiten.
Im Turnier, das in Gruppe K gelost wurde, wird die DR Kongo auf formidable Gegner wie Portugal, Kolumbien und Usbekistan treffen. Die Feier in Kinshasa markiert einen Höhepunkt für eine Generation kongolesischer Spieler und bietet einen Moment der nationalen Einheit, bevor der Fokus auf die entmutigende Aufgabe vor ihnen verlagert wird. Die Social-Media-Posts des Verbandes spiegelten die Stimmung wider und besagten, dass die Spieler „Geschichte geschrieben“ und es nun „Zeit für ein Wiedersehen mit dem kongolesischen Volk“ sei.
Für Bakambu, der derzeit ohne Verein ist, nachdem sein Vertrag mit Galatasaray ausgelaufen ist, ist die Feier ein stolzer Karrierehöhepunkt inmitten der Unsicherheit über seinen nächsten Profi-Wechsel. Seine unmittelbare Zukunft ist jedoch fest an die Vorbereitungen der Nationalmannschaft auf die Endrunde in Nordamerika gebunden. Die Szenen in Kinshasa demonstrieren die tiefgreifende Wirkung der Qualifikation und legen eine Grundlage für die Unterstützung, die das Team zur Weltmeisterschaft im Juni mit sich tragen wird.


