Chelsea erwägt, ein verbessertes Angebot für den Mittelfeldspieler von Bournemouth, Alex Scott, abzugeben, nachdem ein erstes Angebot in Höhe von 64 Millionen Pfund abgelehnt wurde, wie Sky Germany berichtet. Die Blues prüfen einen erneuten Anlauf für den 22-Jährigen, der auch als Ziel von Arsenal gehandelt wird.
Arsenal konzentriert sich derzeit auf die Verpflichtung des Kapitäns von Newcastle United, Bruno Guimaraes, wobei ein Angebot in Höhe von rund 70 Millionen Pfund erwartet wird. Sollte es jedoch nicht gelingen, Guimaraes zu verpflichten, wurde Scott als primäre Alternative identifiziert. Berichten zufolge besteht bereits eine vollständige Einigung über die persönlichen Bedingungen mit Guimaraes, aber Arsenal bereitet sich auf die Möglichkeit vor, den Fokus verlagern zu müssen.
Scott hat noch zwei Jahre Vertrag bei Bournemouth, und der Verein hatte ihm einen neuen Vertrag mit einer Ausstiegsklausel angeboten, den er ablehnte. Bournemouth wehrt sich derzeit gegen Angebote für Scott, da man ihn vor der ersten europäischen Saison halten möchte. Trotz dieser Haltung ist der Verein sich bewusst, dass der Transferwert von Scott sinken wird, je näher er dem Ende seines Vertrags kommt.
Das Interesse von Chelsea an Scott wird auch von anderen Vereinen geteilt, wobei bekannt ist, dass Thomas Tuchel, der ehemalige Chelsea-Trainer, ein Bewunderer des Spielers ist. Pep Guardiola bezeichnete Scott zuvor als einen „unglaublichen Spieler“. Bournemouth bewertet Scott intern mit rund 80 Millionen Pfund, was darauf hindeutet, dass Chelsea sein Angebot deutlich erhöhen muss, um sie zum Verkauf zu bewegen. Ein erfolgreiches Angebot von Chelsea würde Bournemouth wahrscheinlich erhebliche Mittel zur Verfügung stellen, um in seinen Kader zu reinvestieren, während es sich auf die europäische Konkurrenz vorbereitet.
Scott absolvierte in der letzten Saison 39 Spiele in allen Wettbewerben für Bournemouth und etablierte sich als Schlüsselspieler im Mittelfeld. Seine Fähigkeit, den Ball voranzutreiben und Zweikämpfe zu gewinnen, hat die Aufmerksamkeit der Top-Klubs der Premier League auf sich gezogen. Der Wettbewerb um seine Unterschrift verschärft sich mit dem Fortschritt des Transferfensters.




