Chelsea hat sich auf den dauerhaften Verkauf von Verteidiger Axel Disasi in diesem Sommer geeinigt und beendet damit den weitgehend erfolglosen Aufenthalt des Spielers bei Stamford Bridge. Der 28-Jährige verbrachte die letzte Saison auf Leihbasis bei West Ham, doch ein fester Transfer scheiterte aufgrund des Abstiegs des Vereins. Mehrere Vereine interessieren sich nun für eine Verpflichtung von Disasi.
Chelsea hatte Disasi ursprünglich 2023 für 45 Millionen Euro von Monaco verpflichtet, doch schnell stellte sich heraus, dass er als überflüssig galt. Disasi bestritt 31 Premier-League-Spiele in seiner Debütsaison für Chelsea, fiel aber im folgenden Jahr in Ungnade und wurde an Aston Villa und anschließend an West Ham ausgeliehen. Sein Leihvertrag bei West Ham, wo er 14 Spiele bestritt und zum Publikumsliebling wurde, wurde durch den Abstieg des Vereins in die Championship vorzeitig beendet, was jede Aussicht auf einen festen Transfer zunichte machte. Er hat derzeit noch drei Jahre Vertrag bei Chelsea.
Laut BBC suchen alle Parteien nun einen dauerhaften Ausweg, wobei Chelsea voraussichtlich einen erheblichen Verlust auf die ursprüngliche Transfergebühr akzeptieren wird, um Disasis Gehalt von den Büchern zu streichen. Zwei namentlich nicht genannte Premier-League-Vereine sowie ein Team in Italien sollen Interesse an dem Franzosen zeigen.
Der zukünftige Chelsea-Trainer Xabi Alonso wird voraussichtlich die Integration von Jugendspielern in die erste Mannschaft in den Fokus rücken, wobei der junge Verteidiger Josh Acheampong zu den Spielern gehört, die der Verein trotz des Interesses anderer Vereine halten möchte. Die Situation unterstreicht einen breiteren Trend bei Chelsea, einen großen Kader mit zahlreichen Leihspielern und jüngsten Neuzugängen zu verwalten.
Disasis Erfahrung spiegelt die mehrerer anderer Chelsea-Spieler wider, darunter David Datro Fofana, Caleb Wiley und Deivid Washington, die in diesem Sommer eine ungewisse Zukunft haben. Auch über die Zukunft von Nicolas Jackson und Aaron Anselmino nach ihren jeweiligen Leihspellen müssen noch Entscheidungen getroffen werden.




