Chelsea hat eine Einigung erzielt, um Valentin Barco vom Strasbourg zu verpflichten, wie Fabrizio Romano bestätigte. Der argentinische Nationalspieler gab diese Woche seinen Abschied vom Ligue 1-Klub bekannt, wobei ein Wechsel nach Stamford Bridge weithin erwartet wurde, angesichts des gemeinsamen Eigentums der Vereine unter BlueCo.
Der 21-jährige Barco hat in den letzten Saisons beeindruckt, nachdem er von seinem ehemaligen Racing Strasbourg-Trainer Liam Rosenior von einem Linksverteidiger in einen Mittelfeldspieler umgewandelt worden war, der zuvor versucht hatte, den Spieler nach Chelsea zu holen. Obwohl Rosenior später im April entlassen wurde, hat seine Einschätzung des Potenzials von Barco bei den Blues offenbar Anklang gefunden.
Romano berichtet, dass nun eine Vereinbarung zwischen Chelsea, Strasbourg und Barco selbst besteht, wobei der Transfer im nächsten Monat formalisiert werden soll. Barco wartet derzeit auf eine mögliche Nominierung für den argentinischen Kader für die bevorstehende Weltmeisterschaft.
Barcos Abgang ist Teil eines erwarteten größeren Exodus von Strasbourg nach einem enttäuschenden Saisonende in der Ligue 1, das sie die europäische Qualifikation verpasste. Laut L'Équipe suchen mehrere andere Schlüsselspieler nach einem Wechsel vom Verein, darunter Kapitän Emmanuel Emegha, der bereits im vergangenen Jahr einer Verpflichtung durch Chelsea zugestimmt hatte. Der ehemalige Chelsea-Flügelspieler Diego Moreira, Guela Doue und Ismael Doukoure werden ebenfalls voraussichtlich den Verein verlassen.
Strasbourg soll seine Transferstrategie anpassen und neben jungen Talenten mehr Physis und Erfahrung in den Kader bringen wollen. Auch die Zukunft des aktuellen Trainers Gary O’Neil ist ungewiss, wobei Berichte nahelegen, dass der ehemalige Chelsea-Spieler Filipe Luis ein Kandidat für seine Nachfolge ist, nachdem er vor seiner Vertragsverlängerung mit Flamengo Gespräche mit BlueCo geführt hatte. Die Verpflichtung von Barco und Emegha signalisiert den wachsenden Einfluss von Chelsea auf seinen Partnerverein und könnte eine Pipeline für zukünftige Talente darstellen.




