Chelsea ist aktiv auf dem Transfermarkt unterwegs und verfolgt mehrere Ziele, darunter Torhüter Diogo Costa, Verteidiger Maxence Lacroix und Flügelspieler Kerim Alajbegovic, die alle potenzielle Neuzugänge für Stamford Bridge darstellen. Auch über die Zukunft von Trevoh Chalobah laufen Gespräche, wobei der italienische Verein Como Interesse an seinen Diensten bekundet.
Laut Journalist Pedro Sousa gehört Chelsea zu einer begrenzten Anzahl von Vereinen, die in der Lage sind, Diogo Costa vom FC Porto abzuwerben. Obwohl der portugiesische Nationalspieler nicht aktiv einen Wechsel sucht und eine starke Verbundenheit zu seinem aktuellen Verein empfindet, könnte ein überzeugendes sportliches Projekt – und nicht nur finanzielle Anreize – seine Entscheidung beeinflussen. Sousa deutet an, dass Costa Vereine von der Größe von Real Madrid, Paris Saint-Germain oder AC Mailand in Betracht ziehen würde.
Chelsea hat eine Einigung über einen Transfer von Maxence Lacroix vom Crystal Palace für 60 Millionen Euro erzielt, obwohl Vereinsikone Marcel Desailly Bedenken hinsichtlich des Kaufs geäußert hat. Desailly glaubt, dass die Blues einen erfahreneren Innenverteidiger benötigen, der die Abwehr sofort anführen kann, und stellt in Frage, ob Lacroix eine deutliche Verbesserung gegenüber dem aktuellen Kader darstellt. Der französische Nationalspieler wurde während der letzten Weltmeisterschaft stark mit einem Wechsel nach Stamford Bridge in Verbindung gebracht.
Die Verhandlungen mit dem Flügelspieler Kerim Alajbegovic von Bayer Leverkusen schreiten rasch voran, und Chelsea hofft, den Deal bis zum Wochenende abzuschließen. BILD berichtet, dass die Blues versuchen, eine Ablösesumme auszuhandeln, die unter den zuvor gemeldeten 40 Millionen Euro liegt. Alajbegovic soll am Montag mit dem Training bei Leverkusen beginnen, aber eine schnelle Einigung könnte dazu führen, dass er stattdessen nach London reist.
Chelsea führt auch fortgeschrittene Gespräche mit Como über einen möglichen Transfer von Trevoh Chalobah. Ein kürzliches Treffen fand statt, um ein formelles Angebot von Como im Wert von rund 25 Millionen Euro plus 5 Millionen Euro an Boni zu besprechen, das jedoch unter der Bewertung von Chelsea lag. Quellen geben an, dass die Blues mindestens 35 Millionen Euro garantiert fordern, zusätzlich zu 6 Millionen Euro an potenziellen Add-ons. Die finanzielle Flexibilität von Como könnte nach den jüngsten hohen Investitionen in Nico Paz begrenzt sein.
Diese Transfers signalisieren Chelseas anhaltende Investitionen in den Wiederaufbau des Kaders unter neuer Führung und die Behebung wahrgenommener Schwächen in mehreren Positionen. Die Sicherung eines zuverlässigen Ersatztorhüters, die Stärkung der Innenverteidigung und die Ergänzung der Offensivoptionen haben für den Verein klare Priorität.




