Chelsea hat laut Berichten aus Italien Gespräche mit AS Rom über eine mögliche Verpflichtung von Mittelfeldspieler Manu Kone aufgenommen, der auch von Manchester United umworben wird. Die ersten Gespräche fanden parallel zu den laufenden Verhandlungen zwischen den beiden Vereinen bezüglich des Transfers von Alejandro Garnacho zu Rom statt.
Manchester United hatte Kone als potenzielle Alternative identifiziert, nachdem Ederson bei seinem medizinischen Check gescheitert war und eigentlich nach der Weltmeisterschaft 2026 zum Verein stoßen sollte. United hat jedoch noch kein formelles Angebot für den französischen Nationalspieler abgegeben. Rom soll angeblich 50 Millionen Euro für Kone fordern, um durch Spielerverkäufe Einnahmen zu generieren.
Kone spielte bei der Weltmeisterschaft eine wichtige Rolle für Frankreich und trug maßgeblich zum Einzug ins Halbfinale bei. Der 25-Jährige wird seit einiger Zeit mit einem Sommerwechsel in Verbindung gebracht, und das Interesse von Chelsea verleiht der Transfersaga eine neue Dimension. Es wird angenommen, dass Chelseas Verfolgung von Kone auch von einem möglichen Abgang von Enzo Fernandez beeinflusst wird.
Berichten zufolge erwägt Fernandez nach der Weltmeisterschaft seine Optionen, wobei Real Madrid angeblich sein bevorzugtes Ziel ist. Chelsea hat eine Ablösesumme von 140 Millionen Euro für den Argentinier festgelegt, was viele Interessenten abschrecken könnte. Trainer Alonso hat öffentlich erklärt, Fernandez halten zu wollen, aber der Wunsch des Spielers nach einem Wechsel könnte den Verein zu einer Entscheidung zwingen. Chelsea hat kürzlich Andrey Santos an Manchester United verkauft, für eine potenzielle Ablösesumme von bis zu 58 Millionen Euro, was die Bereitschaft zeigt, das Mittelfeld neu zu gestalten.
Der rasche Fortschritt der Gespräche zwischen Chelsea und Rom deutet darauf hin, dass ein Deal für Kone in den kommenden Wochen schnell zustande kommen könnte, was die Bemühungen von Manchester United um den Spieler potenziell erschwert. Die Situation bleibt fließend, während beide Vereine ihre Optionen im Laufe des Sommermercados prüfen.




