Chelsea hat sich darauf geeinigt, Flügelspieler Jesse Derry für die kommende Saison an Sporting Lissabon zu verleihen, wie Fabrizio Romano berichtet. Der 19-Jährige unterzeichnete kürzlich einen neuen langfristigen Vertrag bei den Blues, bevor der Leihwechsel abgeschlossen wurde. Sporting übernimmt dabei Deryys volles Gehalt, und es gibt keine Kaufoption im Vertrag.
Chelsea war in diesem Sommer auf dem Transfermarkt aktiv und verpflichtete Geovany Quenda, Emmanuel Emegha und Marco Palestra für insgesamt 57 Millionen Euro. Der Verein hat auch Spieler von ihren Leihen zurückerhalten, was zu einem Fokus auf die Reduzierung des Kaders führte. Marc Cucurella und Tyrique George haben bereits den Verein verlassen.
Derry kam 2025 von der Jugendakademie von Crystal Palace zu Chelsea und bestritt in der vergangenen Saison drei Spiele für die erste Mannschaft. Er feierte im Mai einen Startelfeinsatz in der Premier League gegen Nottingham Forest, ein Debüt, das durch den damaligen Interimstrainer Calum McFarlane ermöglicht wurde, der zuvor mit Derry in der Jugend zusammengearbeitet hatte. Der Flügelspieler musste während dieses Spiels leider aufgrund einer Kopfverletzung ausgewechselt werden.
Trotz des Interesses von Vereinen wie Bayern München war Chelsea bestrebt, Derry zu halten und seine Entwicklung durch ein Leihgeschäft zu beurteilen. Die Entscheidung, ihn nach Sporting Lissabon zu schicken, wurde durch eine starke bestehende Beziehung zwischen den beiden Vereinen erleichtert, wobei frühere Transfers wie die von Geovany Quenda und Dario Essugo von Sporting zu Chelsea stattfanden.
Romano berichtete, dass Chelsea Angebote zur dauerhaften Verpflichtung von Derry in diesem Sommer ablehnte, was seinen Wert für die langfristigen Pläne des Vereins unterstreicht.
Der Leihwechsel bietet Derry die Möglichkeit, regelmäßige Spielpraxis und Erfahrung in einer anderen Liga zu sammeln, was seine Entwicklung als Spieler potenziell beschleunigen kann. Er ermöglicht es Chelsea auch, seine Fortschritte genau zu beobachten und gleichzeitig seine vertraglichen Bindungen an Stamford Bridge aufrechtzuerhalten.




