Chelsea soll sich laut dem ehemaligen englischen Mittelfeldspieler Glenn Hoddle um den Verteidiger John Stones von Manchester City bemühen, wenn dessen Vertrag im Sommer ausläuft. Stones hat zusammen mit seinem Teamkollegen Bernardo Silva seine Absicht angekündigt, den Etihad am Ende der laufenden Saison zu verlassen.
Hoddle glaubt, dass Stones in der Sendung „The Breakdown“ von TNT Sports viel Erfahrung und eine positive Einstellung in den Kader von Chelsea einbringen würde. Er betonte die Notwendigkeit von „guten Leuten“ in der Kabine und hob Stones’ Charakter und seine anhaltende Qualität als Spieler hervor. Joleon Lescott unterstützte diese Ansicht und deutete an, dass Stones’ Siegermentalität und Erfolgsbilanz vom aktuellen Chelsea-Kader leicht respektiert würden.
Stones ist seit seinem Wechsel von Everton im Jahr 2016 eine wichtige Figur für Manchester City und hat mehrere Premier League-Titel, FA Cups und die Champions League gewonnen. Seine Spielzeit war in den letzten Saisons jedoch schwankend, und da sein Vertrag bald ausläuft, scheint ein Abgang immer wahrscheinlicher. Berichten zufolge erwog Stones bereits im März eine Rückkehr zu Everton.
Hoddle nutzte die Gelegenheit auch, um die Eigentümergruppe BlueCo für ihren Umgang mit dem Abgang von Thomas Tuchel im September 2022 zu kritisieren. Er argumentierte, dass Tuchel, der Chelsea 2021 zum Champions-League-Sieg führte, nicht aufgrund von Einmischung in die Mannschaftsangelegenheiten entlassen werden sollte. Hoddle äußerte Bedenken hinsichtlich einer wachsenden „Enttäuschung“ unter den Chelsea-Spielern bezüglich der Führung des Vereins.
Chelsea bereitet sich derzeit auf das FA-Cup-Finale gegen Manchester City vor, wo sie als Außenseiter gelten. Hoddle glaubt, dass Chelsea eine starke Leistung zeigen muss, um überhaupt eine Chance auf den Sieg zu haben, und verweist auf eine wachsende Qualitätslücke zwischen den beiden Mannschaften. Der Verein sucht außerdem aktiv nach einem neuen Cheftrainer, wobei Xabi Alonso neben Andoni Iraola zu einer Liste von sieben Kandidaten gehört.




