Juventus Turin, unter der Führung des neu ernannten CEO Giovanni Carnevali, priorisiert italienische Spieler in seiner Transferstrategie, wobei Federico Chiesa als Schlüsselziel herauskristallisiert. Chiesa, derzeit bei Liverpool unter Vertrag, hat seinen Wunsch geäußert, nach Turin zurückzukehren, und erklärt, er habe “nie gehen wollen” und “immer Juventus im Herzen”. Ein Wechsel im Januar scheiterte, aber die Möglichkeit einer Leihe wird nun geprüft.
Carnevalis Doppelrolle als CEO und General Manager signalisiert eine Abkehr hin zur Verpflichtung von Spielern mit Verbindungen zum italienischen Fußball, eine Taktik, die für Juventus historisch erfolgreich war. Der Verein steht unter finanziellen Einschränkungen der UEFA, die eine strategische Vorgehensweise auf dem Transfermarkt erfordern. Während die Mannschaft verstärkt werden muss, müssen die Budgetbeschränkungen eingehalten werden.
Chiesa wechselte zu Liverpool nach einer erfolgreichen Zeit bei Juventus, wo er einen Serie-A-Titel gewann und Teil der italienischen Mannschaft war, die die Europameisterschaft 2020 gewann. Seine Spielzeit in England war jedoch begrenzt, mit nur 527 gespielten Minuten in der Saison 2024-25 und 727 Minuten in der gerade beendeten Saison. Er betonte, dass ihm regelmäßige Spielpraxis wichtig sei und er “bereit sei, um seinen Platz zu kämpfen”, wo immer er hingehe.
Juventus erwägt auch Cher Ndour von Fiorentina als mögliche Verstärkung für das Mittelfeld, obwohl ein Deal durch eine 50-prozentige Weiterverkaufsbeteiligung an Paris Saint-Germain kompliziert werden könnte. Miretti könnte Fiorentina im Rahmen eines Deals angeboten werden, da der Verein den Juventus-Mittelfeldspieler seit einiger Zeit beobachtet. Domenico Berardi und Giovanni Leoni werden ebenfalls als mögliche Neuzugänge in Betracht gezogen, was ein weiteres Bekenntnis zum Ansatz „Made in Italy“ darstellt. Eine Leihe für Leoni, der sich derzeit von einer Knieverletzung bei Liverpool erholt, ist ebenfalls möglich, abhängig von der Verbesserung der Beziehungen zwischen den beiden Vereinen. Diese Transfers sollen den Kader von Juventus verstärken und gleichzeitig die finanziellen Herausforderungen bewältigen.




