
Chivus Inter schlägt Como und stichelt gegen Rivalen im Scudetto-Rennen
Der Co-Trainer von Inter Mailand, Cristian Chivu, lobte die "Reife" seines Teams nach einem hart erkämpften 2:1-Auswärtssieg gegen Como, konnte sich aber nicht zurückhalten, eine Spitze gegen gegnerische Trainer zu setzen. Chivu, der den gesperrten Simone Inzaghi vertrat, betonte die Bedeutung von Standardsituationen beim Sieg. Er verspottete auch die Rivalen Allegri und Conte, indem er deren sarkastische Haltung, Inters Scudetto-Ambitionen herunterzuspielen, nachahmte.
Der Co-Trainer von Inter Mailand, Cristian Chivu, lobte die "Reife" seines Teams nach einem hart umkämpften 2:1-Auswärtssieg gegen Como, konnte sich aber nicht zurückhalten, eine Spitze gegen gegnerische Trainer im Interview nach dem Spiel zu setzen. Der Sieg, der mit einem späten Tor gesichert wurde, ermöglichte es Inter, seine komfortable Führung in der Serie A auszubauen.
Chivu, der den gesperrten Simone Inzaghi vertrat, war zufrieden mit der Reaktion seiner Mannschaft nach einer schwierigen ersten Halbzeit. "Wir wussten, dass es nicht einfach werden würde, und wir standen gegen ein Team, das um ein wichtiges Ziel kämpft, und das haben sie in der ersten Halbzeit gezeigt", sagte Chivu gegenüber DAZN. Er räumte einen langsamen Start ein und sagte, das Team sei anfangs "etwas weich in der Defensive" gewesen, lobte aber die Reaktion nach dem 0:2-Rückstand. Der Co-Trainer betonte die Bedeutung eines Tores kurz vor der Halbzeitpause, das die Einstellung des Teams in der zweiten Halbzeit veränderte.
Der Rumäne lobte besonders die Arbeit an Standardsituationen, die zum Siegtreffer führte, und würdigte die gesamte Mannschaft. "Das ist die Arbeit des gesamten Teams, heute Morgen hatten wir ein Training nur für Standardsituationen. Wir haben versucht, sie bestmöglich vorzubereiten, da sie eine großartige Gelegenheit sind, wenn sie gut genutzt werden. Es wäre schade, an diesen Details nicht zu arbeiten, da wir einen großartigen Schützen und großartige Spieler im Strafraum haben", erklärte Chivu.
Die schärfsten Kommentare waren jedoch der Erzählung des Titelrennens vorbehalten. Auf die Frage, ob der Scudetto für Inter bereits eine beschlossene Sache sei, wich Chivu mit einem deutlichen Verweis auf die Rivalen aus. "Ich werde es so machen wie meine Kollegen", sagte er und spielte auf Trainer wie Massimiliano Allegri und Antonio Conte an, die Inters Führung in der Öffentlichkeit heruntergespielt hatten. "Wir freuen uns auch, dass wir uns langsam dem Ziel Champions League nähern. Die Mathematik sagt, dass wir uns noch nicht qualifiziert haben." Der Kommentar wurde weithin als Seitenhieb auf gegnerische Trainer interpretiert, die Inters Dominanz in letzter Zeit heruntergespielt haben.
Chivu gab auch ein Update zum Fitnesszustand des Flügelverteidigers Denzel Dumfries, der geschont wurde. "Wir haben ihn vermisst, ohne Luis Henriques Leistung zu schmälern. Mit ihm haben wir mehr Tiefe und eine zusätzliche Waffe bei Standardsituationen." Der Sieg, gepaart mit der Art und Weise des hart erkämpften Erfolgs und dem psychologischen Geplänkel, sendet eine starke Botschaft an die Verfolger, während Inter seinen scheinbar unaufhaltsamen Marsch zum Serie-A-Titel fortsetzt.



