Der Innenverteidiger von Borussia Dortmund, Nico Schlotterbeck, hat seinen Vertrag bis 2031 verlängert, aber der Deal beinhaltet eine Ausstiegsklausel, die einen Wechsel in diesem Sommer ermöglichen könnte, wie Sky Deutschland berichtet.
Die Vertragsverlängerung des 26-Jährigen, die im April bekannt gegeben wurde, ist bei den Dortmund-Fans auf gemischte Reaktionen gestoßen, wobei einige ihren Frust über die Aufnahme der Klausel zum Ausdruck brachten. Berichten zufolge liegt die Ausstiegsklausel zwischen 50 und 60 Millionen Euro und gilt für eine begrenzte Anzahl von Vereinen.
Sky Deutschland berichtet, dass Liverpool und Real Madrid zu den berechtigten Vereinen gehören, die die Klausel auslösen können, wobei ein dritter Verein nicht genannt wird. Dies eröffnet potenziell die Tür für einen bedeutenden Transfer, sollte Schlotterbeck bei der kommenden Weltmeisterschaft mit Deutschland gut spielen.
Schlotterbeck wechselte 2022 für eine geschätzte Ablösesumme von 25 Millionen Euro vom SC Freiburg zu Borussia Dortmund. Er etablierte sich schnell als wichtiger Spieler in der Dortmunder Abwehr und bestritt in der letzten Saison 36 Spiele in allen Wettbewerben. Seine Leistungen brachten ihm einen Platz in der deutschen Nationalmannschaft ein, und es wird erwartet, dass er unter Trainer Julian Nagelsmann zusammen mit Jonathan Tah in der Innenverteidigung startet.
Der Zeitpunkt der Aktivierung der Ausstiegsklausel, der mit der Weltmeisterschaft zusammenfällt, bietet Schlotterbeck eine Plattform, um seine Fähigkeiten auf globaler Ebene zu präsentieren. Ein starkes Turnier könnte seinen Marktwert erheblich steigern und möglicherweise einen der berechtigten Vereine dazu veranlassen, die Ausstiegsklausel zu erfüllen. Dortmund steht derzeit auf dem fünften Platz in der Bundesliga und strebt in den letzten beiden Saisonspielen die Qualifikation für die Champions League an.
Dortmund empfängt am Freitag Eintracht Frankfurt, bevor es nächste Woche zu Werder Bremen reist. Der Verein hofft, dass Schlotterbeck trotz der laufenden Spekulationen über seine Zukunft auf diese entscheidenden Spiele konzentriert bleibt. Sollte er gehen, muss Dortmund schnell einen geeigneten Ersatz finden, um die defensive Stabilität zu gewährleisten.



