Die Pläne von Manchester United, einen neuen Linksaußen zu verpflichten, sind derzeit auf Eis gelegt, abhängig von der Zukunft von Marcus Rashford, wie Transfer-Experte Fabrizio Romano bekannt gab. Der Verein hatte sowohl Crysencio Summerville von West Ham als auch Iliman Ndiaye von Everton als potenzielle Ziele identifiziert, aber ein Transfer für einen der beiden Spieler ist unwahrscheinlich, es sei denn, Rashford den Verein verlässt.
Die Sommerpriorität von INEOS war ein Umbau im zentralen Mittelfeld, mit den Zugängen von Andrey Santos und Youri Tielemans, und eine weitere Verstärkung wird noch erwartet. Auch ein Ersatz-Torwart in Karl Darlow wurde verpflichtet, aber die Stärkung der Flügel war von einem möglichen Abgang Rashfords abhängig. Die Kaufoption von Barcelona für Rashford wurde nicht genutzt, und der englische Nationalspieler wird voraussichtlich am Vorbereitungstraining von United teilnehmen, trotz anhaltender Unsicherheit über seine langfristige Zukunft.
Roma jagt Summerville aggressiv und hat ein drittes Angebot in Höhe von 47 Millionen Euro plus Bonuszahlungen abgegeben. Romano berichtet, dass das Interesse von United an dem Niederländer derzeit „völlig kalt“ ist, aufgrund Rashfords fortgesetzter Präsenz im Kader. Der Verein beabsichtigt, seine aktuelle Offensivstruktur beizubehalten, solange Rashford in Old Trafford bleibt.
Bezüglich Ndiaye sagt Romano, dass United auch hier keine Fortschritte macht, wiederum aufgrund der Rashford-Situation. Mehrere andere Vereine, darunter Aston Villa, hatten zuvor Interesse an dem Flügelspieler von Everton bekundet, aber es wird erwartet, dass er eine hohe Ablösesumme aufgrund seiner Bedeutung für seinen aktuellen Verein kosten wird. United hält seine Optionen bezüglich Rashford offen, wobei der Spieler angeblich darauf freut, mit dem neuen Trainer Michael Carrick zusammenzuarbeiten.
Im Wesentlichen wird United nur aktiv einen neuen Flügelspieler verpflichten, wenn Rashford den Verein verlässt. Da Roma stark auf Summerville drängt und Everton Ndiaye nicht so leicht abgeben wird, deutet die Situation darauf hin, dass United seine Offensivoptionen neu bewerten muss, falls Rashford in Old Trafford bleibt.




