Der Serie-A-Verein Como zeigt Interesse an Chelsea-Verteidiger Trevoh Chalobah, während sie sich auf ihre erste Champions-League-Saison vorbereiten, wie Transfer-Experte Fabrizio Romano berichtet. Der 26-jährige englische Nationalspieler etablierte sich im vergangenen Jahr als wichtiger Bestandteil der Chelsea-Abwehr und bestritt 47 Spiele in allen Wettbewerben, während Levi Colwill nicht verfügbar war.
Chalobahs aktueller Vertrag bei Chelsea läuft 2028 aus, was den Verein dazu veranlasst, Angebote für den Spieler in Betracht zu ziehen, falls keine Einigung über eine Vertragsverlängerung erzielt wird. Obwohl Chelsea nicht aktiv Chalobah verkaufen möchte, sind sie Berichten zufolge offen für einen Abgang, wenn ein angemessenes Angebot eingeht, das ihrer Bewertung entspricht. Romano bestätigte das Interesse von Como auf X und erklärte, dass es derzeit eine "große Bewertungslücke" zwischen den beiden Vereinen gibt.
Chalobah hat derzeit einen geschätzten Transferwert (ETW) von 51,6 Millionen Euro, was ihn zum teuersten Neuzugang in der Geschichte von Como machen würde, sollten sie die geforderte Summe erfüllen. Er durchlief die Chelsea-Jugendakademie und wurde in den letzten Saisons zu einem wertvollen Mitglied des ersten Teams, nachdem er eine erfolgreiche Leihe zu Lorient absolviert hatte. Er erhielt sogar einen späten Aufruf in den englischen WM-Kader unter Thomas Tuchel.
Chelsea könnte auch bereit sein, sich in diesem Sommer von ihrem Mitverteidiger Wesley Fofana zu trennen. Der Franzose kam 2022 für 80,4 Millionen Euro von Leicester City, doch Verletzungen und eine unbeständige Form haben seinen Fortschritt behindert. Der Verein bräuchte eine Ablösesumme von rund 34,6 Millionen Euro, um aufgrund der Financial-Fairplay-Bestimmungen keine Verluste mit Fofana zu erleiden, und sein ETW liegt derzeit bei 34,2 Millionen Euro. Ein Umbruch in der Innenverteidigung bei Stamford Bridge könnte auch dazu führen, dass Benoit Badiashile, Axel Disasi und Mamadou Sarr den Verein verlassen, während die Blues ihre defensiven Optionen neu gestalten wollen.




