Die Suche nach einem neuen Nationaltrainer für die italienische Nationalmannschaft ist im Gange, nachdem Paolo Maldini und Leonardo als Schlüsselfiguren im Teamstab eingesetzt wurden. Laut Berichten von 'nazionale' sind Antonio Conte, Roberto Mancini und Pep Guardiola derzeit die führenden Kandidaten, um die 'Azzurri' zu übernehmen.
Conte soll die bevorzugte Wahl der Serie-A-Klubs sein, die bereit sind, dem Italienischen Fußballverband (FIGC) finanzielle Unterstützung zukommen zu lassen, um seine Ernennung zu erleichtern. Die Klubs erkennen Contes Fähigkeit, sofortige Wirkung zu erzielen, und sind offen für eine Zusammenarbeit bei der Freigabe von Spielern für internationale Einsätze und Trainingslager. Ein möglicher Vertrag für Conte wird auf 4 Millionen Euro pro Jahr für eine Laufzeit von vier Jahren geschätzt, was mit einer langfristigen Vision übereinstimmt, die auf die Weltmeisterschaft 2030 ausgerichtet ist.
Mancini steht trotz einer guten Beziehung zum FIGC-Präsidenten Giovanni Malagò wegen seines Wechsels nach Saudi-Arabien im Sommer 2023 in der Kritik. Dieser Schritt wurde von vielen als Verrat angesehen und erforderte die Ernennung von Luciano Spalletti, um die Situation zu stabilisieren. Obwohl Mancinis persönliche Verbindung ein Pluspunkt ist, wiegen seine vergangenen Handlungen schwer in den Entscheidungsprozess.
Guardiola hat sich als ehrgeizigeres, wenn auch schwierigeres Ziel herauskristallisiert. Maldini und Leonardo glauben, dass sein revolutionärer Ansatz das Nationalteam revitalisieren könnte. Leonardos erfolgreiche Bilanz bei der Verpflichtung von hochkarätigen Spielern, wie Lionel Messi für Paris Saint-Germain, demonstriert seine Fähigkeit, Top-Talente anzuziehen, selbst mit erheblichen finanziellen Hürden. Guardiolas kürzlicher Abschied von Manchester City und seine Suche nach neuen Herausforderungen machen die italienische Nationalmannschaft zu einer potenziell attraktiven Option, trotz einer erheblichen Gehaltsreduktion im Vergleich zu seinen früheren Einnahmen.
Weitere potenzielle Kandidaten, die genannt werden, sind Andrea Pirlo, der mit Leonardos frühem Interesse an einer Verpflichtung für Paris Saint-Germain in Verbindung steht, und sogar Carlo Ancelotti, falls er nach seiner Zeit in Brasilien verfügbar wird. Die Ernennung wird voraussichtlich zügig erfolgen, wobei Maldini und Leonardo die Führung bei der Neugestaltung der Zukunft des italienischen Fußballs übernehmen.




