Der brasilianische Flügelspieler Douglas Costa hat seine Freude über seinen Wechsel zum saudischen Verein Al-Ittifaq zum Ausdruck gebracht und dabei liebevoll an seine Zeit bei Juventus zurückerinnert. Costa, der sich derzeit in Bardonecchia im Vorbereitungstraining befindet, erklärte, er sei bestrebt, seinen Wert unter Beweis zu stellen, nachdem er sechs Monate für Chievo in der Serie D gespielt hat. Er betonte seine Zuneigung zu Italien und erinnerte sich daran, dass einige der schönsten Momente seiner Karriere in Turin erlebt wurden.
Costa verriet, dass der Transfer vom FC Bayern München zur Juventus im Sommer 2017 nach ersten Gesprächen mit Juventus-Präsident Andrea Agnelli und Sportdirektor Fabio Paratici nach einem Champions-League-Spiel im Jahr 2016 zustande kam. Eine anschließende Reise nach Australien mit dem damaligen Juventus-Spieler Alex Sandro ermöglichte eine weitere Diskussion über die Möglichkeit eines Wechsels, wobei Sandro Costa nach seiner Bereitschaft fragte, sich der „Alten Dame“ anzuschließen. Costa gab zu, dass er keine großen Bedenken hatte, da er unter Carlo Ancelotti beim FC Bayern nur begrenzte Spielzeit hätte. Er beschrieb einen raschen Abschluss der Verhandlungen und erklärte, dass es schwer sei, ein Angebot von Juventus abzulehnen.
Während seiner Zeit in Turin hob Costa die Bedeutung von Trainer Max Allegri hervor, der ihn zunächst von der Bank aus einsetzte, bevor er ihn in die Startelf integrierte. Er schrieb Allegri zu, ihm eine konstante Arbeitsmoral und eine Siegermentalität vermittelt zu haben. Der Brasilianer sprach auch sehr positiv über seinen ehemaligen Teamkollegen Cristiano Ronaldo und beschrieb ihn als einen torgefährlichen und leicht zu handhabenden Spieler, sowohl auf als auch neben dem Platz. Er drückte seine Freude darüber aus, an der Seite des portugiesischen Superstars gespielt zu haben.
Mit Blick auf die Zukunft äußerte Costa seinen Wunsch, Juventus zu alter Stärke zurückzuführen, insbesondere nach dem Verpassen der Qualifikation für die Champions League. Auf die Frage nach möglichen Neuzugängen von Juventus nannte er Dusan Vlahovic als einen Spieler, der einen bedeutenden Unterschied machen könnte, und lobte seine bisherigen Beiträge zum Verein. Er brachte auch seine Bewunderung für den neuen Juventus-Trainer Luciano Spalletti zum Ausdruck und stellte fest, dass seine Mannschaften attraktiven Fußball spielen. Costa bedauerte die verpasste Gelegenheit für Pep Guardiola, die italienische Nationalmannschaft zu trainieren, und bekundete seine Unterstützung für Roberto Mancini, während er Andrea Pirlo alles Gute für seine zukünftigen Unternehmungen wünschte. Costas Wechsel zu Al-Ittifaq stellt ein neues Kapitel für den erfahrenen Flügelspieler dar, der in der saudischen Pro League wieder zu alter Form finden möchte.




