Crystal Palace hat sich mit dem 19-jährigen Verteidiger von Brest, Raphaël Le Guen, geeinigt, wie L’Équipe berichtet. Der Innenverteidiger, der bis 2029 an den Ligue 1-Club gebunden ist, wird als potenzieller Ersatz für Maxence Lacroix gehandelt, der angeblich kurz vor einem Wechsel zu Chelsea steht. Die Gespräche haben in den letzten Tagen schnell vorangekommen, wobei die Verantwortlichen von Palace eine Einigung mit Le Guen über persönliche Vertragsbedingungen erzielt haben.
Es wird erwartet, dass in den kommenden Tagen ein formelles Angebot an Brest vorgelegt wird. Der bretonische Verein ist derzeit ungern bereit, den jungen Spieler ziehen zu lassen und wird voraussichtlich eine beträchtliche Ablösesumme für seinen Transfer verlangen. Brest hat Le Guen durch sein Jugendförderprogramm entwickelt, und er hat sechs Spiele für die erste Mannschaft bestritten.
Le Guen spielt hauptsächlich als Innenverteidiger, ist aber auch in der Lage, als defensiver Mittelfeldspieler zu agieren. Er gab sein Profidebüt für Brest im August 2023 und hat in seinen wenigen Einsätzen vielversprechendes Potenzial gezeigt. Crystal Palace-Trainer Oliver Glasner soll vor der neuen Saison Verstärkungen für die Abwehr suchen und sieht Le Guen als langfristige Lösung.
Auch Fulham hat Interesse an Le Guen bekundet, liegt aber derzeit im Rennen um seine Unterschrift hinter Crystal Palace. Obwohl Fulham sein Interesse signalisiert hat, hat es seine Bemühungen nicht in gleichem Maße wie Palace vorangetrieben. Die mögliche Ankunft von Le Guen in Selhurst Park könnte den etablierten Innenverteidigern wie Joachim Andersen und Marc Guéhi Konkurrenz bereiten. Der Transfer würde Palace auch ermöglichen, sich auf Lacroix' möglichen Abgang zu Chelsea vorzubereiten.




