Crystal Palace wird in der nächsten Saison an der Europa League teilnehmen, nachdem sich der Verein von Olympique Lyon getrennt und somit nicht mehr den UEFA-Regeln zur Mehrfachbesitzstruktur unterliegt. Diese Bestätigung folgt auf eine ähnliche Situation wie in der vergangenen Saison, in der Palace sich zunächst durch seine Ligaplatzierung für die Europa Conference League qualifiziert hatte, dann aber aufgrund der parallelen Qualifikation von Lyon in die Conference League zurückgestuft wurde.
Letztes Jahr führte die Verbindung zwischen den beiden Vereinen, die beide einst John Textor gehörten, dazu, dass Palace trotz des Gewinns des FA Cups um eine Wettbewerbsebene zurückgestuft wurde, da sich Lyon ebenfalls einen Platz in Europa sicherte. Der Verein leitete zu diesem Zeitpunkt rechtliche Schritte ein, um die Entscheidung anzufechten, war aber letztendlich erfolglos. In dieser Saison drohte ein ähnliches Szenario, insbesondere da Lyon sich noch über Play-off-Spiele im August für die Champions League qualifizieren konnte.
Die Situation wurde jedoch durch die Trennung der Eigentumsstrukturen gelöst. John Textor hat Lyon verlassen und damit die Mehrfachbesitzbeziehung beendet, die das vorherige Problem verursacht hatte. Berichten zufolge bedeutet dies, dass Palaces Qualifikation für die Europa League nun gesichert ist und der Verein nicht aufgrund des potenziellen europäischen Erfolgs von Lyon zurückgestuft wird. Der Verein bestätigte das Ende der Beziehung und beruhigte damit die Fans.
Dieses Ergebnis bedeutet, dass beide Vereine nun unabhängig an europäischen Wettbewerben teilnehmen können und sich möglicherweise gegenseitig treffen, sollte Lyon sich nicht für die Champions League qualifizieren und in die Europa League absteigen. Die Lösung vermeidet eine Wiederholung der Kontroverse der letzten Saison und stellt sicher, dass Palace direkt von seinen sportlichen Erfolgen profitieren kann. Die Situation unterstreicht die zunehmende Prüfung, der die UEFA Mehrfachbesitzmodelle unterzieht, wobei auch Nottingham Forest kürzlich eine Beschwerde bezüglich potenzieller Interessenkonflikte eingereicht hat.



