
Daniele De Rossi reflektiert über Genua-Niederlage und den emotionalen Aufstieg seines Vereins
Der Trainer von Genua, Daniele De Rossi, hat seinen Stolz auf die Leistung seines Teams trotz einer 2:0-Heimniederlage gegen Como in der Serie A am Samstag zum Ausdruck gebracht. Die Niederlage, besiegelt durch Tore von Tasos Douvikas und Ilaix Diao, lässt Genua mit 39 Punkten und vier verbleibenden Spielen 11 Punkte vor der Abstiegszone liegen. In einem Interview mit DAZN nach dem Spiel analysierte De Rossi die entscheidenden Momente und erklärte, dass ein Mangel an Abschlussstärke kostspielig gewesen sei.
De Rossi wies auf konkrete vergebene Chancen hin, darunter eine Möglichkeit für Stürmer Vitinha, als entscheidend. „Vor ihrem ersten Tor hatten wir eine gute Chance mit Vitinha, dann noch eine, bei der wir den Pass des Torwarts abgefangen haben und ausgerutscht sind“, sagte er. „Die Chancen fehlten nicht, aber in diesen Spielen machen die Details den Unterschied. Gegen Mannschaften wie diese muss man zynischer sein, wenn sich die Gelegenheit bietet, aber die Leistung der Jungs bleibt positiv und eine Quelle des Stolzes.“
Der Trainer gab auch Verletzungsupdates zu zwei Schlüsselspielern. Torwart Justin Bijlow wurde aufgrund einer Wadenverletzung ausgewechselt, während Mittelfeldspieler Tommaso Baldanzi eine leichte Adduktorenverletzung erlitt. Beide werden vor dem Spiel der nächsten Woche untersucht. De Rossi lobte die Leistungen von Verteidiger Stefano Sabelli und Stürmer David Ekhator und hob dabei die intelligente Bewegung des Letzteren und seine Fähigkeit hervor, die Abseitsfalle zu umgehen.
Abseits des Spiels teilte De Rossi persönliche Neuigkeiten über Ostiamare, den Verein, den er besitzt. Ostiamare sicherte sich am selben Tag zum ersten Mal seit 35 Jahren den Aufstieg in die Serie C. „Das freut mich, ich hätte gerne richtig gefeiert, aber diese Niederlage bedrückt mich“, gab De Rossi zu. „Wir sind mit unserem Weg zufrieden. Für Ostia ist es eine Freude, nicht nur für den Fußball. Wir werden auch für den Fußball berücksichtigt, nicht nur für Nachrichten oder Filme.“ Er beschrieb den Verein als seine „andere Familie“ und bekundete seine Vorfreude auf die Feierlichkeiten.
Mit Blick auf seine Zukunft bei Genua bekräftigte De Rossi sein Engagement für das Projekt. „Die Fans von Genua kannten mich nicht, aber der Eintritt in diese Realität lässt mein Herz höherschlagen“, sagte er. „Genua ist in mein Herz eingezogen und ich möchte dafür sorgen, dass dieses Team mit erhobenem Haupt gegen die Stärksten spielt.“ Seine Äußerungen kommen inmitten eines insgesamt positiven Starts seiner Amtszeit, in dem die Mannschaft die Sicherheit erreicht und verbesserte Widerstandsfähigkeit gezeigt hat. Der Fokus liegt nun auf dem Aufbau einer konkurrenzfähigen Mannschaft für die nächste Saison, wobei die Transferstrategie des Vereins voraussichtlich mit De Rossis Vision übereinstimmt, sich den Top-Teams der Liga direkt zu stellen.



