Jonathan David, der Stürmer von Juventus, hat mit der kanadischen Nationalmannschaft wieder zu alter Form gefunden und gegen Katar bei der Weltmeisterschaft einen Hattrick erzielt. Diese Leistung hat eine erneute Diskussion über seine Zukunft entfacht, insbesondere da Juventus potenzielle Transferoptionen in Betracht zieht, darunter auch einen Wechsel für Randal Kolo Muani.
David hatte in seiner ersten Saison in Turin mit unregelmäßigen Einsatzzeiten und mangelnder Torgefährlichkeit zu kämpfen, hat aber auf internationaler Ebene seine Fähigkeiten unter Beweis gestellt. In einem Interview mit RSI Sport betonte David die Unterschiede zwischen dem Spielen für einen Verein und die Nationalmannschaft: „Ich denke, es ist immer anders, wenn man für einen Verein oder die Nationalmannschaft spielt, weil es sich erstens um unterschiedliche Mannschaften handelt. Der Spielstil ist anders, also ändert sich alles ein wenig.“ Er sprach auch über das bevorstehende Spiel gegen die Schweiz und würdigte die Qualität des Inter-Verteidigers Manuel Akanji, dem er in der Serie A begegnet ist.
Trotz eines schwierigen ersten Jahres bei Juventus hat David seinen Wunsch geäußert, beim Verein zu bleiben. Er sagte: „Bleibe ich bei Juve? Ja, ich habe einen Fünfjahresvertrag, also bin ich meinerseits immer noch hier.“ Dies deutet auf die Bereitschaft hin, um seinen Platz im Team zu kämpfen und sein Glück in Turin zu wenden.
Juventus ist jedoch Berichten zufolge offen für Angebote für den 23-Jährigen und schätzt seinen Wert auf rund 35 Millionen Euro. Der Sportdirektor des Vereins, Cristiano Carnevali, wird letztendlich über Davids Zukunft entscheiden, basierend auf den in den kommenden Wochen eingehenden Angeboten. David kam von Lille mit hohen Erwartungen, hatte aber Schwierigkeiten, sich an den italienischen Fußball und eine kämpfende Juventus-Mannschaft anzupassen. Seine jüngsten Leistungen bei der Weltmeisterschaft geben einen Hoffnungsschimmer, dass er die Form wiederfinden kann, die Juventus ursprünglich an ihm reizte, sei es bei den Bianconeri oder anderswo.



