Juventus steht mit zwei Stürmern, Jonathan David und Nico González, in einer komplexen Situation, während das Transferfenster weiterläuft. David, obwohl er von Trainer Luciano Spalletti nach einer Saison mit 8 Toren als möglicher Abgang identifiziert wurde, hat seinen Wunsch geäußert, in Turin zu bleiben und um seinen Platz zu kämpfen. Berichten zufolge will der kanadische Nationalspieler Spalletti bei seiner Rückkehr von den Aufgaben nach der Weltmeisterschaft im Training von seinem Wert überzeugen.
González stellt jedoch das Gegenteil dar. Nach einer Leihe zum Atlético Madrid unter Diego Simeone hat der argentinische Flügelspieler Juventus mitgeteilt, dass er nicht ins Allianz Stadium zurückkehren möchte. Er sucht Berichten zufolge einen dauerhaften Wechsel zu Atlético oder einem anderen Verein und war gegenüber den Vereinsfunktionären offen in Bezug auf seine Präferenzen. Juventus arbeitet nun gegen die Zeit, um beide Situationen zu lösen, in der Hoffnung, David zu verleihen und mindestens 27 Millionen Euro für González zu erzielen.
Davids hohes Gehalt – 6 Millionen Euro netto pro Jahr plus Boni – erweist sich als erhebliches Hindernis für einen möglichen Transfer, da sich nur wenige Vereine sein Gehalt leisten können, selbst in Form einer Leihe. Er kam im vergangenen Sommer nach seinem Abgang von Lille zur Juventus, wo er einen ähnlichen langsamen Start erlebte, bevor er zu einem torgefährlichen Spieler wurde. David hofft, diese Entwicklung in Italien zu wiederholen, aber der Verein erkundet Alternativen, darunter Joshua Zirkzee von Manchester United und Dennis Pellegrino von Parma.
Die Situation wird durch Verletzungen und Abgänge innerhalb des Juventus-Angriffs zusätzlich erschwert. Dusan Vlahovic hat den Verein verlassen, Neuzugang Jeff Ekhator ist derzeit verletzt, Kenan Yildiz trainiert noch nicht mit der Mannschaft und Arek Milik hat sich erneut verletzt. Da Lois Openda ebenfalls kurz vor einem Wechsel zu Lyon steht, könnte David bei seiner Rückkehr zum Training am Dienstag als einziger verfügbarer Senior-Stürmer dastehen, selbst bei laufenden Verhandlungen mit Randal Kolo Muani von Paris Saint-Germain.
Spalletti, der González während seiner Zeit bei Fiorentina bewunderte, ist bestrebt, den Argentinier in seine neuaufgestellte Juventus-Mannschaft zu integrieren. González ist jedoch immer noch von den negativen Erfahrungen seiner einzigen Saison im Verein 2024-25 betroffen, einschließlich Kritik und Buhrufen der Fans. Seine Vertreter suchen aktiv nach einer schnellen Lösung, um zu vermeiden, dass er während der Vorbereitung wieder ins Team zurückkehren muss. Das Problem scheint eher die Umgebung als technische Überlegungen zu betreffen.




