Chelsea wurde von dem ehemaligen Blues-Verteidiger Marcel Desailly ermutigt, ein erneutes Angebot für den Mittelfeldspieler von Sunderland, Granit Xhaka, abzugeben. Der Schweizer Nationalspieler hat sich zum Schlüsselziel für den neuen Chelsea-Trainer Xabi Alonso entwickelt, der zuvor mit Xhaka bei Bayer Leverkusen zusammengearbeitet hat. Ein erstes Angebot in Höhe von 9,3 Millionen Euro (8 Millionen Pfund) wurde Berichten zufolge kürzlich von Sunderland abgelehnt.
Desailly glaubt, dass die Führungsebene von Chelsea die Transferwünsche von Alonso priorisieren sollte und erklärt, dass alle Neuzugänge die erste Wahl des Trainers sein müssen. Er verwies auf den Erfolg von Paris Saint-Germain unter Luis Enrique, wo der Trainer die Freiheit hatte, Spieler zu verpflichten, die seiner Philosophie entsprechen, als Vorbild für Chelsea. Desailly erwähnte auch den Erfolg von Arsenal als Verein, der die Transferentscheidungen seines Trainers unterstützt.
Xhaka wechselte im vergangenen Sommer für eine Ablösesumme von 15 Millionen Euro von Bayer Leverkusen zu Sunderland und ist zu einer Schlüsselfigur für die Black Cats geworden. Trotz seines Alters von 33 Jahren bedeutet seine Bedeutung für das Team, insbesondere da sich Sunderland auf eine Europa League-Kampagne vorbereitet, dass der Verein derzeit nicht bereit ist, einen Verkauf zu genehmigen. Sein geschätzter Transferwert (ETW) liegt derzeit bei 17,1 Millionen Euro.
Allerdings soll Xhaka eine Wiedervereinigung mit Alonso in Stamford Bridge anstreben. Ein Wechselwunsch des Spielers könnte Sunderland möglicherweise dazu zwingen, seine Haltung zu überdenken und die erforderliche Ablösesumme zu senken, die Chelsea möglicherweise über 20 Millionen Euro übersteigen muss, um den Transfer zu sichern. Das Sommer-Transferfenster schließt am 1. September, was eine zeitliche Einschränkung für einen möglichen Deal darstellt. Die Situation unterstreicht Alonsos Wunsch, den Chelsea-Kader nach seinem Bild zu formen, und die Bereitschaft des Vereins, ihn zu unterstützen, könnte entscheidend sein, um Schlüsselspieler anzuziehen.




