Domenico Tedesco wurde offiziell als neuer Trainer von Bologna vorgestellt und hat einen Vertrag beim Serie-A-Klub bis zum 30. Juni 2028 unterzeichnet. Der 38-Jährige kam am Dienstagmorgen am Flughafen Marconi in Bologna an und wurde dort, laut italienischen Medienberichten, vom Sportdirektor Marco Di Vaio empfangen.
Tedescos Verpflichtung erfolgt nach seinem kürzlichen Ausscheiden beim türkischen Verein Fenerbahçe, wo er am 27. April von seinen Aufgaben entbunden wurde. Vor seiner Zeit in der Türkei erlangte der italienisch-deutsche Trainer Anerkennung für seine erfolgreichen Stationen bei Schalke 04 und RB Leipzig in der Bundesliga. Er führte Schalke in der Saison 2018/19 überraschend auf den zweiten Platz und führte Leipzig 2022 zum DFB-Pokalsieg.
Der in Rossano, Italien, geborene und in Deutschland aufgewachsene Trainer betreute auch die belgische Nationalmannschaft, allerdings war seine Amtszeit relativ kurz. Er übernimmt eine Bologna-Mannschaft, die die letzte Serie-A-Saison auf dem siebten Platz beendete und sich damit für die UEFA Europa Conference League qualifizierte. Dies stellt eine starke Grundlage dar, auf der Tedesco aufbauen kann, und der Verein hofft, dass er sie in der Ligatabelle weiter nach oben führen kann.
Tedesco wurde mit einem Bologna-Schal fotografiert, als er am Vereinsgelände ankam, was sein sofortiges Engagement für das Projekt signalisiert. Der Verein hat eine formelle Pressekonferenz für Donnerstag um 11:00 Uhr Ortszeit angesetzt, bei der Tedesco offiziell der Öffentlichkeit vorgestellt wird. Die Vertragslaufzeit deutet darauf hin, dass Bologna volles Vertrauen in Tedescos Fähigkeit hat, nachhaltigen Erfolg zu liefern. Diese Verpflichtung signalisiert Bolognas Ambition, sich als konstante Größe im italienischen Fußball zu etablieren.
Bolognas Entscheidung, Tedesco zu verpflichten, zeigt den Wunsch nach einem proaktiven und taktisch versierten Trainer, Eigenschaften, die er während seiner Zeit in Deutschland unter Beweis gestellt hat. Der Verein wird erwarten, dass Tedesco seinen ausgeprägten taktischen Ansatz umsetzt und den bestehenden Kader weiterentwickelt, möglicherweise um in den kommenden Spielzeiten um die europäische Qualifikation mitzuspielen.




