Borussia Dortmund intensiviert seine Bemühungen um Genks Mittelfeldspieler Konstantinos Karetsas, wobei der deutsche Verein laut italienischen Medienvertretern Vertreter nach Belgien geschickt hat, um über einen möglichen Deal zu verhandeln. Auch der AC Mailand zeigt Interesse an dem 18-jährigen griechischen Nationalspieler, aber Dortmunds Fähigkeit, schnell zu handeln, stellt eine erhebliche Herausforderung dar.
Dortmunds Sportdirektor Lars Ricken und Scout Ole Book trafen sich kürzlich mit Genk-Offiziellen, um ihr Interesse an Karetsas zu bekräftigen, der auch das Angebot des Bundesligisten in Betracht zieht. Obwohl eine Einigung zwischen den Vereinen noch nicht erzielt wurde, nimmt Dortmund die Verfolgung ernst. Genk soll eine Ablösesumme von rund 35 Millionen Euro fordern, zuzüglich 5 Millionen Euro in potenziellen Boni, während Dortmund etwa 30 Millionen Euro angeboten hat, mit einer komplexen Bonusstruktur.
Mailands Verfolgung von Karetsas hängt derzeit vom Verkauf von Rafael Leão ab. Der Verein hofft, die Einnahmen aus einem möglichen Transfer des portugiesischen Flügelspielers zu nutzen, um den Transfer des jungen griechischen Mittelfeldspielers zu finanzieren. Fenerbahçe hat Interesse an Leão bekundet und ein Gehalt von 8 Millionen Euro plus 4 Millionen Euro in Boni angeboten, aber der türkische Verein überschreitet derzeit die Ausländerbegrenzung in seinem Kader und muss Spieler verkaufen, bevor er ein formelles Angebot abgeben kann. Leão, der einen Wechsel in die Türkei zuvor ablehnte, soll nun offener für die Möglichkeit sein.
RedBird Capital-Besitzer Gerry Cardinale ist kürzlich aus Los Angeles in Italien eingetroffen und führte Gespräche mit dem Trainerteam des AC Mailand, einschließlich Trainer Paulo Amorim, um die Transferstrategie zu besprechen. Sowohl Cardinale als auch Amorim sehen Karetsas als wertvolle Ergänzung für den Kader, erkennen aber die Konkurrenz aus Dortmund an. Die Situation ist fließend, und Mailand wird den Spieler bis zum Ende der Transferperiode weiter verfolgen und möglicherweise auf Einnahmen aus einem Leão-Verkauf zählen, um einen Deal abzuschließen. Dortmunds derzeitige finanzielle Flexibilität verschafft ihm einen Vorteil, da er entschlossen handeln kann, ohne zuerst Spieler verkaufen zu müssen.




