
Dortmund und Freiburg bereiten sich auf Bundesliga-Duell inmitten von Verletzungssorgen vor
Borussia Dortmund empfängt am Sonntag im Westfalenstadion den SC Freiburg zum Finale des 31. Spieltags der Bundesliga, wobei beide Mannschaften aus unterschiedlichen Gründen auf ein Ergebnis aus sind. Das Spiel, das für 17:30 Uhr CET angesetzt ist, sieht ein Dortmunder Team, das den zweiten Platz festigen will, gegen eine Freiburger Mannschaft, die in starker Form ist.
Das Hauptziel von Dortmund ist es, seine Position in der Tabelle zu sichern, da RB Leipzig die Lücke auf fünf Punkte verringert hat. Die Stimmung im Verein wurde jedoch durch aufeinanderfolgende Ligaderby-Niederlagen zum ersten Mal in dieser Saison getrübt, darunter eine umstrittene 2:1-Niederlage gegen Hoffenheim am vergangenen Wochenende. Die historische Dominanz über Freiburg, mit sieben Siegen in den letzten acht Begegnungen, bietet einen Hoffnungsschimmer für die Mannschaft von Edin Terzic.
Ihre Aufgabe wird durch eine wachsende Verletztenliste erschwert. Laut Teamnachrichten schließt sich Karim Adeyemi Emre Can, Felix Nmecha und Niklas Süle als bestätigte Ausfälle für das Spiel an. Die voraussichtliche Aufstellung deutet auf Gregor Kobel im Tor hin, geschützt durch eine Dreierkette aus Waldemar Anton, Nico Schlotterbeck und Ramy Bensebaini. Julian Ryerson und Henrikh Mkhitaryan werden für die Außenverteidigerpositionen gehandelt, während Marcel Sabitzer und Jude Bellingham im zentralen Mittelfeld agieren und ein Angriffstrio aus Maximilian Beier, Carney Chukwuemeka und André Silva unterstützen.
Freiburg kommt nach einem anstrengenden Terminplan ins Ruhrgebiet, nachdem es am Donnerstag 120 Minuten in einem DFB-Pokal-Halbfinale gegen den VfB Stuttgart gespielt hat. Trotz dieser Pokalenttäuschung war ihre Gesamtform beeindruckend, sie verloren nur gegen Bayern München in ihren letzten sieben Spielen in allen Wettbewerben. Dieser Lauf hat sie im Rennen um die europäische Qualifikation gehalten, derzeit auf dem sechsten Platz, neun Punkte hinter Bayer Leverkusen.
Trainer Julian Schuster steht vor der Herausforderung, sein Team nach der körperlichen und emotionalen Belastung unter der Woche wieder aufzubauen. Seine Teamnachrichten sind vergleichsweise besser, da nur Max Rosenfelder und Patrick Osterhage ausscheiden. Die voraussichtliche Aufstellung deutet auf die Rückkehr von Noah Atubolu im Tor hinter einer Viererkette aus Lukas Kübler, Matthias Ginter, Ogbus und Christian Günter hin. Das Mittelfeld wird voraussichtlich aus Nicolas Höfler und Manzambi als Doppel-Sechs bestehen, mit Irié, Suzuki und Scherhant davor zur Unterstützung des Stürmers Lucas Höler.
Das Spiel präsentiert einen klassischen Kontrast: ein Dortmunder Team, das Beständigkeit wiederfinden und eine Herausforderung um den zweiten Platz abwehren will, gegen eine widerstandsfähige Freiburger Mannschaft, die um einen Platz im europäischen Wettbewerb kämpft und potenzielle Müdigkeit ausnutzen will. Ein Sieg von Freiburg auf Dortmunder Boden wäre eine bedeutende Leistung, ihr letzter Sieg dort datiert aus dem Oktober 2001.



