Paulo Dybala hat angedeutet, dass das kommende römische Derby gegen Lazio sein letztes Spiel für den Verein sein könnte, da der Verein ihm keine Vertragsverlängerung angeboten hat. Boca Juniors soll an einer Verpflichtung des argentinischen Stürmers interessiert sein. Trainer Gian Piero Gasperini räumte die Situation ein, bleibt aber hoffnungsvoll.
Paulo Dybala erklärte, dass sein kommendes Spiel gegen Lazio sein letzter Auftritt für den Verein sein könnte, da die Vereinsführung ihn bezüglich einer Vertragsverlängerung nicht kontaktiert habe. Nach dem dramatischen 2:1-Sieg der Roma gegen Parma am Freitag äußerte Dybala Unsicherheit über seine Zukunft und wies darauf hin, dass sein aktueller Vertrag nach zwei weiteren Spielen ausläuft. „Das Spiel gegen Lazio wird wahrscheinlich mein letztes Spiel im Olimpico mit dem Trikot der Roma sein“, sagte er und fügte hinzu, dass er derzeit nicht weiß, was die Zukunft bringt.
Der argentinische Stürmer gab bekannt, dass er einen Kontakt von den Vereinsbesitzern erwartet habe, aber trotz seiner Bereitschaft, über ein reduziertes Gehalt zu verhandeln, kein Angebot eingegangen sei. Boca Juniors soll großes Interesse an einer Rückkehr von Dybala nach Argentinien haben, was die Situation zusätzlich verkompliziert. Trotz der Unsicherheit konzentriert sich Dybala weiterhin auf die Bemühungen der Roma um einen Champions-League-Platz und betont den Entschluss des Teams, erfolgreich zu sein.
Der Trainer der Roma, Gian Piero Gasperini, räumte Dybalas Äußerungen ein und deutete an, dass es vor dem Derby noch Zeit für eine Lösung gibt. Er lobte Dybalas Leistung gegen Parma und hob die Qualität hervor, die er dem Team bringt, und bedauerte die häufigen Ausfälle des Spielers aufgrund von Verletzungen in dieser Saison. Gasperini gab zu, dass er sich eine wirkungsvollere Saison von Dybala erhofft hatte und glaubte, dass er ein Schlüsselspieler hätte sein können.
Gasperini enthüllte auch eine interessante taktische Maßnahme bezüglich eines Elfmeters während des Spiels. Er erklärte, dass Dybala angewiesen wurde, den Elfmeter zu schießen, um Aufmerksamkeit zu erregen und eine Ablenkung zu schaffen, damit sein Teamkollege Malen letztendlich den entscheidenden Elfmeter verwandeln konnte. Der Trainer lobte Malens Integration ins Team und hob seine positive Einstellung und seinen Einfluss auf das Team hervor. Die mögliche Qualifikation der Roma für die Champions League würde dem Verein einen finanziellen Schub verschaffen, der zukünftige Transfers erleichtern könnte, aber die unmittelbare Sorge gilt weiterhin Dybalas Zukunft.




