Die Verfolgung des Atalanta-Mittelfeldspielers Ederson durch Manchester United ist laut Fabrizio Romano endgültig gescheitert. Die 'Red Devils' hatten die Ausstiegsklausel des Spielers in Höhe von 40 Millionen Euro aktiviert und sich über persönliche Bedingungen geeinigt, aber eine anschließende medizinische Untersuchung ergab ein nicht offengelegtes Problem, Berichten zufolge im Zusammenhang mit seinem Knie, was dazu führte, dass der Verein den Transfer stoppte.
Ederson kehrte zu Atalanta zurück, wodurch United nach alternativen Mittelfeldoptionen suchen musste. Der Verein hat inzwischen die Verpflichtungen von Andrey Santos von Chelsea und Youri Tielemans von Aston Villa abgeschlossen, obwohl Spekulationen über eine mögliche Rückkehr des Brasilianers anhielten, falls es ihnen nicht gelingt, eine weitere hochkarätige Verpflichtung zu sichern.
Romano berichtete jedoch, dass Atalanta-Direktor Cristiano Giuntoli bestätigte, dass der Deal "völlig gescheitert" sei und Vorschläge einer möglichen Überprüfung im August zurückweise. Giuntoli äußerte sich überrascht über die Entscheidung von United und erklärte, der Verein habe nicht damit gerechnet, dass der Transfer platzen würde. Atalanta hat Ederson nun einen neuen Vertrag angeboten, um ihn zu halten.
Das Scheitern des Deals stellt einen Rückschlag für Manchester United-Trainer Michael Carrick dar, der die Beweglichkeit im Mittelfeld verbessern möchte. Während Santos und Tielemans technische Qualität bieten, sind sie nicht für ihre Schnelligkeit bekannt, eine Schwäche, die auch im Spiel von Kobbie Mainoo vorhanden ist. Der Verein hatte zuvor die Ziele Elliot Anderson und Sandro Tonali verpasst, die zu Manchester City bzw. Tottenham wechselten.
Carrick konzentriert sich nun darauf, einen zentralen Mittelfeldspieler zu identifizieren, der Mainoo, Tielemans und Santos ergänzen kann, wobei er Schnelligkeit und Einsatzbereitschaft priorisiert. Das Scheitern, Ederson zu verpflichten, der diesen spezifischen Bedarf hätte decken können, stellt United vor die Herausforderung, vor Beginn des Trainingslagers in Carrington eine geeignete Alternative zu finden.




