Berichte, wonach Martin Odegaard eine persönliche Einigung mit Galatasaray erzielt hat, sind laut Quellen bei Arsenal und im Umfeld des Spielers falsch. Der türkische Journalist Selman Ozturk berichtete zunächst, dass der Kapitän der Gunners eine Einigung mit dem türkischen Verein erzielt habe, wobei eine mögliche Ablösesumme von unter 40 Millionen Euro diskutiert werde oder alternativ eine höhere Summe in Raten gezahlt werde.
Ozturk behauptete, Odegaards Agent, Bjorn Kvarme, habe letzte Woche in Istanbul persönliche Gespräche mit Galatasaray-Vertretern geführt. football.london berichtet jedoch, dass diese Behauptungen unzutreffend seien und Quellen darauf hinweisen, dass Kvarme sich kürzlich nicht in Istanbul aufgehalten habe und sich derzeit mit Odegaard in den Vereinigten Staaten befinde. Die Berichte kamen auf, während Odegaard mit Norwegen an der Weltmeisterschaft teilnahm, wo die Mannschaft nach einem Sieg gegen die Elfenbeinküste die Runde der letzten 32 erreichte.
Jüngste Spekulationen über Odegaards Zukunft entstanden, nachdem der BBC-Reporter Sami Mokbel erwähnt hatte, er habe "Gerüchte" gehört, dass Arsenal möglicherweise offen für Angebote für den 27-Jährigen sei. Dies folgte einer Phase, in der der norwegische Nationalspieler mit Verletzungen zu kämpfen hatte, was seinen Einfluss auf das Team beeinträchtigte, so einige Beobachter. Galatasaray sucht Berichten zufolge eine hochkarätige Offensivverstärkung und wurde auch mit dem Kapitän von Manchester United, Bruno Fernandes, in Verbindung gebracht.
Trotz der jüngsten Gerüchte beteuern Arsenal-Quellen, dass Odegaard sich "sehr wohl" im Verein fühle und der Verein auch mit seinen Leistungen zufrieden sei. Obwohl seine Verletzungsrückschläge anerkannt werden, wird erwartet, dass Odegaard wie geplant zum Vorsaison-Training zurückkehrt und weiterhin ein Arsenal-Spieler bleibt. Die Situation deutet darauf hin, dass Odegaard trotz externem Interesse weiterhin eine Schlüsselrolle im Kader von Mikel Arteta spielen wird.



