Atalanta erwägt Cristiano Giuntoli als potenziellen Nachfolger des derzeitigen Sportdirektors Tony D'Amico, wie der CEO des Vereins, Luca Percassi, bei einer Veranstaltung in Portofino mitteilte. Die mögliche Ankunft von Giuntoli fällt zusammen mit laufenden Gesprächen über die Zukunft von D'Amico, dessen Position im Verein überprüft wird.
Percassi erklärte, dass der Verein seine Optionen mit D'Amico prüfe und dessen Professionalität und bedeutende Beiträge zu Atalanta anerkenne. Obwohl noch keine endgültige Entscheidung getroffen wurde, deutete Percassi an, dass der Verein bereit wäre, einen Nachfolger zu ernennen, sollte D'Amico den Verein verlassen, und lobte dessen Fähigkeiten und sagte zukünftigen Erfolg voraus. D’Amico wurde mit Wechseln zu Milan und Roma in Verbindung gebracht.
Giuntoli, derzeit einer der angesehensten Direktoren im italienischen Fußball, hat das Interesse zahlreicher Vereine geweckt. Percassi bekundete seine Bewunderung für Giuntolis Arbeit und erklärte seine Hoffnung, dass die beiden Parteien eine Einigung erzielen können, räumte aber die Konkurrenz um seine Dienste ein. Giuntoli hatte zuletzt eine erfolgreiche Zeit bei Napoli inne, wo er das Team aufbaute, das in der Saison 2022-23 den Serie-A-Titel sicherte.
Neben den Änderungen in der Geschäftsführung ging Percassi auch auf die Zukunft von Trainer Gian Piero Gasperini ein und erklärte, dass am Ende der Saison eine Diskussion über seine Zukunft stattfinden werde. Er kommentierte auch mögliche Abgänge von Spielern, insbesondere Ederson, der angeblich das Interesse von Manchester United geweckt habe, bestätigte aber, dass der Verein noch keine offiziellen Angebote für den Spieler erhalten habe. Percassi betonte das Engagement des Vereins, alle Angebote nach Abschluss der aktuellen Saison ruhig zu prüfen. Der Verein belegte in der Serie A den siebten Platz und qualifizierte sich damit für die Conference League, und Percassi hob die Bedeutung dieser Leistung angesichts der Herausforderungen hervor, die nach Gasperinis Abgang bewältigt werden mussten.



