
Augsburg Sichert sich Bundesliga-Verbleib Trotz Unentschieden gegen Frankfurt
Augsburg hat sich am Samstag nach einem 1:1-Unentschieden gegen Eintracht Frankfurt im WWK Arena rechnerisch den Verbleib in der Bundesliga für eine weitere Saison gesichert. Der Punkt, kombiniert mit der Niederlage von St. Pauli gegen Heidenheim, garantiert, dass Augsburg in der höchsten Spielklasse verbleibt. Dem Spiel ging eine Hommage an den ehemaligen Augsburg-Torhüter Alex Manninger voraus, der diese Woche im Alter von 48 Jahren verstorben ist.
Die Gastgeber gingen kurz vor der Halbzeitpause gegen den Spielverlauf durch Anton Kade in Führung, der nach einem Lattenschuss des Winterneuzugangs Michael Gregoritsch abstaubte. Frankfurt, bei dem bereits Januar-Neuzugang Love Arrhov zuvor das Holz getroffen hatte, dominierte den Ballbesitz, hatte aber Mühe, seine Chancen zu verwerten. Das Ergebnis verlängert die Heimserie von Augsburg ohne Sieg auf drei Spiele, aber das Hauptziel, der Klassenerhalt, wurde erreicht.
Frankfurts Ausgleichstreffer gelang Ritsu Doan in der 65. Minute, ein Moment der Erlösung für den japanischen Flügelspieler. Doan hatte die zweite Halbzeit mit einer Gelben Karte begonnen, seiner fünften in dieser Saison, was ihn für Frankfurts nächstes Heimspiel gegen den HSV sperren wird. Sein Tor stellte die Parität wieder her und half Frankfurt, auf den siebten Platz der Bundesliga-Tabelle zurückzuklettern, wenn auch nur aufgrund der besseren Tordifferenz vor dem Spiel von Freiburg gegen Borussia Dortmund.
Augsburg drängte auf einen späten Siegertreffer, aber der ehemalige Frankfurter Marius Wolf wurde von einer hervorragenden Parade des von Werder Bremen ausgeliehenen Torhüters Michael Zetterer vereitelt. Das Unentschieden lässt Frankfurts europäische Ambitionen in einer prekären Lage, während sie um einen möglichen Platz in der Conference League kämpfen, während Augsburg nun planen kann für die nächste Saison ohne den Druck eines Abstiegskampfes. Das Spiel unterstrich die Auswirkungen der Wintertransfers beider Vereine, wobei Gregoritsch und Arrhov in ihren jeweiligen Angriffen besonders einflussreich waren.



