Laut Berichten aus Spanien hat Barcelona sein Interesse an der Verpflichtung von Atlético Madrids Stürmer Julián Álvarez bekräftigt und plant ein neues Angebot. Der katalanische Verein sieht Álvarez als wichtigen Ersatz für Robert Lewandowski, der kürzlich einen Zweijahresvertrag beim Chicago Fire unterzeichnet hat.
Barcelonas erstes mündliches Angebot in Höhe von 100 Millionen Euro (86 Millionen Pfund) für den 26-Jährigen wurde im Mai von Atlético Madrid abgelehnt, wobei der Verein auf Álvarez' 500 Millionen Euro (430,5 Millionen Pfund) hohe Ausstiegsklausel verwies. Álvarez selbst hat jedoch öffentlich seinen Wunsch geäußert, den Verein zu verlassen, und erklärt, ein Transfer wäre „das Beste für alle“ und er wolle einen „Traumtransfer“ verwirklichen.
Das „Traumziel“ soll Barcelona sein, trotz gemeldetem Interesse von Real Madrid, Arsenal und Paris Saint-Germain. Mundo Deportivo berichtet, dass Barcelona „behaupten, nicht aufgeben zu wollen“ bei der Verfolgung von Álvarez und mögliche Wege für einen Deal identifizieren, wobei einige Stimmen innerhalb von Atlético angeblich offen für einen Verkauf sind, während Diego Simeone angeblich darauf bedacht ist, seinen Spieler zu halten.
Barcelona ist bereit, „alles zu versuchen“, um Álvarez' Unterschrift zu sichern, was auf ein deutlich erhöhtes Angebot hindeutet. Während eine Summe von 200 Millionen Euro (172 Millionen Pfund) als potenzieller Verkaufsanreiz für Atlético genannt wurde, würde ein solcher Transfer eine erhebliche finanzielle Herausforderung für Barcelona darstellen.
Um Álvarez' Beteiligung an den bevorstehenden Verpflichtungen Argentiniens nicht zu beeinträchtigen, soll Barcelona seine aktive Verfolgung für kurze Zeit pausiert haben. Es wird erwartet, dass sie nach dieser Abkühlungsphase ein neues Angebot abgeben oder möglicherweise bis zum Ende des Turniers warten. Barcelonas Präsident Joan Laporta hat die Ambition des Vereins angedeutet, Spieler zu verpflichten, die sich einen Wechsel zum Camp Nou wünschen, und erklärt: „Träume werden wahr, wenn man dafür arbeitet und kämpft.“ Barcelona hat auch Harry Kane als alternative Option in Betracht gezogen.



