Laut Sport BILD hat der FC Bayern München erste Gespräche über eine mögliche Verpflichtung des Flügelspielers von Newcastle United, Anthony Gordon, geführt. Die Münchner sind interessiert, zeigen sich aber Berichten zufolge nicht bereit, die von Newcastle geforderten 86 Millionen Euro zu zahlen, sondern wollen zunächst eine Einigung mit dem Spieler erzielen. Ein möglicher Abgang Gordons wäre ein schwerer Rückschlag für Newcastle, während der Verein weiterhin unter Eddie Howe aufgebaut wird.
Berichten aus Deutschland zufolge hat der FC Bayern München Vorverhandlungen über eine mögliche Verpflichtung von Anthony Gordon, dem Flügelspieler von Newcastle United, aufgenommen. Sport BILD berichtet, dass Gordons Agent, Gordon Stipic-Wipfler, sich vergangene Woche in München befand, um Gespräche mit den Bundesliga-Meistern zu führen, was das ernsthafte Interesse des Vereins am englischen Nationalspieler signalisiert.
Newcastle soll an einer Bewertung von rund 86 Millionen Euro für den 25-Jährigen festhalten, eine Summe, die der FC Bayern Berichten zufolge zum jetzigen Zeitpunkt nicht bereit ist zu zahlen. Die Strategie des deutschen Vereins, so der Bericht des Boulevardblatts, besteht darin, zunächst eine Einigung mit dem Spieler über persönliche Bedingungen zu erzielen, bevor versucht wird, die Ablösesumme mit Newcastle zu verhandeln.
Gordon erlebte eine herausragende Saison in St. James' Park, etablierte sich als Schlüsselspieler unter Eddie Howe und erhielt einen Platz im englischen Kader von Gareth Southgate für die Euro 2024. Sein direkter Laufstil, die verbesserte Torquote und sein unermüdlicher Einsatz machten ihn zu einem der größten Aufsteiger der Premier League, was nun die Aufmerksamkeit europäischer Spitzenklubs auf sich gezogen hat. Sein möglicher Abgang würde einen erheblichen Verlust für das Newcastle-Projekt darstellen, insbesondere zu einem Zeitpunkt, an dem der Verein möglicherweise Spielerverkäufe in Betracht ziehen muss, um die Profit- und Nachhaltigkeitsregeln der Premier League einzuhalten.
Für den FC Bayern München stellt Gordon unter dem neuen Trainer Vincent Kompany ein Profil eines dynamischen und fleißigen Angreifers dar, der die Flügeloptionen beleben könnte. Der Verein strebt an, seinen Kader nach einer Saison, in der er den Bundesliga-Titel zum ersten Mal seit über einem Jahrzehnt verlor, trotz der vorherigen elf Titel in Folge, zu erneuern. Die Verfolgung steht im Einklang mit der Tradition des Vereins, junge, bewährte Talente aus der Premier League zu verpflichten.
Sport BILD weist auch darauf hin, dass der FC Bayern alternative Ziele identifiziert hat, falls eine Einigung mit Gordon scheitert, wobei Marcus Rashford von Manchester United als eine weitere potenzielle Option genannt wird. Der Bericht unterstreicht den fließenden Charakter des frühen Transferfensters, in dem Vereine oft an mehreren parallelen Tracks arbeiten. Die Entschlossenheit von Newcastle, sein wertvolles Kapital zu halten, insbesondere angesichts seines erst im vergangenen Jahr unterzeichneten Langzeitvertrags, wird auf die Probe gestellt werden, wenn der FC Bayern sein Interesse in den kommenden Wochen mit einem offiziellen Angebot formalisiert.




