
Borussia Dortmund sichert sich Champions-League-Platz mit dominantem Sieg über Freiburg
Borussia Dortmund hat sich am Sonntag mit einem klaren 4:0-Sieg gegen eine stark rotierte SC Freiburg im Signal Iduna Park rechnerisch einen Platz in der Champions League der nächsten Saison gesichert. Das Ergebnis, erzielt im 1000. Bundesliga-Heimspiel des BVB, garantiert einen Platz unter den ersten Vier mit noch drei verbleibenden Spielen und beendet alle Zweifel nach zwei aufeinanderfolgenden Liganeiderlagen.
Tore von Maximilian Beier in der 8. Minute, Serhou Guirassy in der 14. und Ramy Bensebaini in der 32. Minute brachten die Gastgeber vor der Halbzeit uneinholbar in Führung. Eine ruhigere zweite Halbzeit sah den eingewechselten Fabio Silva in der 87. Minute zum 4:0 treffen und damit den 600. Bundesliga-Heimsieg des Vereins besiegeln. Freiburg, das sieben Änderungen in der Startelf vornahm, da am Donnerstag das Hinspiel des Europa-League-Halbfinals gegen Braga ansteht, leistete wenig Widerstand und konnte den Dortmunder Torwart Gregor Kobel nicht ernsthaft gefährden.
Dortmund-Trainer Niko Kovac lobte den Einsatz seiner Mannschaft in einem Interview nach dem Spiel mit Sportschau. "Die Mannschaft hat heute über 90 Minuten ein tolles Spiel gezeigt", sagte Kovac. "Die Art und Weise, wie wir gespielt haben, hat mir gefallen." Der Sieg festigt Dortmunds Position auf dem zweiten Platz der Bundesliga-Tabelle, eine Position, die Kovac zuversichtlich ist, für den Rest der Saison zu verteidigen.
Für Freiburg diente das Spiel als gedämpfte Vorbereitung auf das europäische Spiel, wobei Schlüsselspieler wie Matthias Ginter, Yuito Suzuki und Yohan Manzambi komplett aus dem Kader fielen. Trainer Julian Schuster räumte die schwierigen Umstände ein, kritisierte aber die Defensivleistung seines Teams. "Die Bedingungen waren heute anspruchsvoll", sagte Schuster gegenüber Sportschau. "Aber wir sind auch selbstkritisch genug zu sagen: das müssen wir besser verteidigen." Die Niederlage lässt Freiburg auf dem siebten Platz zurück, der derzeit einen Platz in der UEFA Europa Conference League Qualifikation bedeutet.
Das Spiel bot eine Plattform für mehrere junge Spieler. Der 18-jährige Samuele Inacio gab sein erstes Startelfdebüt für Dortmund und erhielt beim Auswechseln Applaus, während der 16-jährige Mathis Albert sein Profidebüt für den BVB feierte. Für Freiburg feierte auch der 18-jährige Rouven Tarnutzer sein Debüt, und der erfahrene Maximilian Philipp durfte nach langer Auszeit wieder spielen.
Dortmunds Fokus liegt nun auf der Festigung des zweiten Platzes, mit einem Auswärtsspiel gegen Borussia Mönchengladbach als nächstes. Freiburg steht eine entscheidende Woche bevor, in der zunächst VfL Wolfsburg in der Bundesliga empfangen wird, bevor am 7. Mai das Rückspiel im Europa-League-Halbfinale gegen Braga ansteht. Kapitän Christian Günter betonte die Notwendigkeit, die Dortmunder Niederlage schnell hinter sich zu lassen. "Wir lassen uns davon nicht aus dem Konzept bringen", sagte Günter. "Wir haben extrem wichtige Wochen vor uns, Spiele, in denen alles auf dem Spiel steht."



