Chelsea steht Berichten zufolge kurz vor einer Einigung mit dem Verteidiger von Crystal Palace, Maxence Lacroix, für eine Ablösesumme von 70 Millionen Euro (60 Millionen Pfund). Der 26-Jährige wurde von Chelsea als Priorität für die erste Saison von Xabi Alonso als Trainer identifiziert.
Lacroix hat in seinen zwei Saisons bei Crystal Palace beeindruckt und sich als wichtiger Bestandteil der Abwehr etabliert. Nach dem Abgang von Oliver Glasner soll er jedoch offen für einen Wechsel sein, wobei Chelsea als Favorit gilt, trotz des Interesses von Arsenal. Die mögliche Ankunft von Lacroix könnte einen bedeutenden Umbruch in Chelseas defensiven Optionen signalisieren.
Die 'Blues' erwarten in diesem Sommer mehrere Abgänge in der Abwehr, wobei Trevoh Chalobah, Axel Disasi, Benoit Badiashile und möglicherweise Wesley Fofana voraussichtlich verkauft werden. Lacroix gilt als bevorzugter Ersatz, vor anderen Zielen wie Jacobo Ramon und John Stones. Dies deutet darauf hin, dass Alonso die Abwehr mit einem Spieler neu gestalten möchte, der seiner taktischen Ausrichtung entspricht.
Die Gespräche zwischen den Vereinen laufen seit mehreren Wochen, gipfelten in einem formellen Treffen zwischen Chelseas Co-Besitzer Behdad Eghbali und Crystal Palace Chairman Steve Parish in New York nach dem Weltcupfinale. Die Daily Mail berichtet, dass Chelsea zunächst 65 Millionen Euro bot, Palace aber auf seinen Wert von 70 Millionen Euro besteht. Eine Einigung gilt als nahe, beide Vereine hoffen, den Transfer vor Beginn der Saison 2026-27 abzuschließen.
Lacroix, der drei Länderspiele für Frankreich bei der Weltmeisterschaft bestritt, soll einem Wechsel nach Stamford Bridge aufgeschlossen sein. Neben Lacroix verfolgt Chelsea auch den Linksverteidiger von Rayo Vallecano, Pep Chavarria, obwohl die Verhandlungen derzeit aufgrund einer erheblichen Differenz in der Bewertung ins Stocken geraten sind. Rayo Vallecano fordert, dass Chavarrias Ausstiegsklausel in Höhe von 50 Millionen Euro gezahlt wird, eine Summe, die Chelsea derzeit nicht bereit ist zu zahlen. Sollte der Chavarria-Deal scheitern, könnte Chelsea einen erneuten Versuch für Lewis Hall unternehmen. Der Verein hat bereits einen Deal mit Aston Villa für Morgan Rogers abgeschlossen, der ihr teuerster Neuzugang der Geschichte werden soll.




