Die Verhandlungen zwischen dem 1.FC Köln und Borussia Dortmund um Flügelspieler Said El Mala sind laut Geissblog abrupt beendet worden, nachdem Dortmund ein Angebot von 26 Millionen Euro plus bis zu 16 Millionen Euro an Bonuszahlungen vorgelegt hatte.
Köln lehnte das Angebot umgehend ab, und die Vereinsführung hat nun weitere Gespräche für beendet erklärt, wobei die Unzufriedenheit mit dem Verhalten von Dortmund während des Prozesses angeführt wird. Der Verein soll eine Ablösesumme von 50 Millionen Euro für El Mala fordern, und Quellen deuten darauf hin, dass die Kölner Vereinsverantwortlichen verärgert sind über das, was sie als einen Versuch von Dortmund wahrnehmen, den Spieler direkt zu beeinflussen, um einen Wechsel zu erzwingen.
El Mala, 23 Jahre alt, ist seit seinem Wechsel von Montpellier im Jahr 2021 ein Schlüsselspieler für Köln und trägt mit seiner Geschwindigkeit und Dribbelstärke maßgeblich zum Angriffspiel bei. In der vergangenen Saison erzielte er in 28 Bundesliga-Spielen sechs Tore und lieferte acht Vorlagen, wodurch er sich als eines der aufstrebenden Talente der Liga etablierte. Seine Leistungen haben die Aufmerksamkeit mehrerer Vereine auf sich gezogen, aber Dortmund entwickelte sich zum Favoriten.
Trotz der klaren Haltung von Köln berichtet die Express über wachsende Erwartungen innerhalb von Dortmund, dass letztendlich eine Einigung erzielt wird. Allerdings wären eine deutliche Änderung der Herangehensweise von Borussia Dortmund und die Bereitschaft, die Bedenken von Köln auszuräumen, erforderlich, um die Verhandlungen wieder aufzunehmen. Die derzeitige Pattsituation verdeutlicht die oft komplexe Beziehung zwischen den Bundesligisten, wenn es um Spielertransfers geht.
Dieser Scheitern der Gespräche lässt Dortmund auf der Suche nach Alternativen, um seine Offensivoptionen vor der neuen Saison zu verstärken. Dortmund hat kürzlich Jude Bellingham für eine beträchtliche Summe an Real Madrid verkauft und wird versuchen, diese Mittel wieder zu investieren. Für Köln wäre es ein großer Erfolg, El Mala zu halten, da sie auf ihren Mittelfeldplatz der letzten Saison aufbauen wollen, aber der finanzielle Anreiz eines Transfers in Höhe von 50 Millionen Euro könnte zu verlockend sein.



