
Karlsruhe-Stürmer Fabian Schleusener steht vor dem Sommerabgang
Laut Berichten aus Deutschland wird der Stürmer des Karlsruher SC, Fabian Schleusener, den Verein verlassen, wenn sein Vertrag am Ende der Saison ausläuft. Der bevorstehende Abgang des 34-jährigen Angreifers wurde während der Übertragung der 3:1-Niederlage von Karlsruhe gegen Hannover 96 am Samstag erwähnt, einem Spiel, in dem Schleusener das einzige Tor seiner Mannschaft erzielte.
Schleuseners Ausgleichstreffer in der ersten Halbzeit gegen Hannover war sein zehntes Saisontor in der 2. Bundesliga und machte ihn zum zweiten Karlsruher Spieler neben Kapitän Marvin Wanitzek, der in dieser Saison die zweistellige Toranzahl erreichte. Trotz seiner konstanten Leistungen steht der erfahrene Stürmer nun kurz davor, ablösefrei zu werden, was die Tür für einen Wechsel im Sommer-Transferfenster öffnet.
Der ehemalige Stürmer von Dynamo Dresden und SV Sandhausen kam 2021 zu Karlsruhe und war eine zuverlässige Torgefährlichkeit, er erzielte in seiner Amtszeit insgesamt 28 Tore in allen Wettbewerben. Seine mögliche Verfügbarkeit als ablösefreier Spieler dürfte das Interesse anderer Vereine in der zweiten deutschen Liga wecken, insbesondere solcher, die erfahrene Offensivoptionen ohne Transfergebühr suchen.
Für Karlsruhe signalisiert die Entscheidung, Schleuseners Vertrag nicht zu verlängern, eine mögliche Veränderung in der Kaderplanung unter Trainer Christian Eichner. Der Verein, der derzeit im Mittelfeld der Tabelle steht, könnte versuchen, seine Angriffsreihe während der kommenden Transferperiode mit jüngeren Alternativen neu aufzustellen. Schleuseners Abgang und die anhaltenden Spekulationen um die Zukunft von Wanitzek könnten einen umfassenden Angriffsumbau erforderlich machen.
Die Nachricht kommt zu einer herausfordernden Zeit für Karlsruhe, dessen Niederlage gegen Hannover sie auf den neunten Platz der 2.Bundesliga-Tabelle zurückwarf und damit ihre eigenen geringen Aufstiegsambitionen beendete, während sie gleichzeitig Hannover stärkte. Schleuseners bestätigter Abgang fügt einem Verein, der nun planen muss, ohne einen seiner produktivsten Spieler auszukommen, eine weitere Ebene des Übergangs hinzu.



