Borussia Dortmund plant laut einem Bericht von Ruhr Nachrichten keine Vertragsverlängerungen mit Marcel Sabitzer und Ramy Bensebaini. Die aktuellen Verträge beider Spieler laufen am Ende der Saison 2026-27 aus, was möglicherweise zu ihrem Abgang als ablösefreie Spieler führen wird.
Die Entscheidung deutet darauf hin, dass Dortmund seinen Kader für die Saison 2027-28 neu gestalten möchte, möglicherweise Gehälter freisetzen und Platz für neue Zugänge schaffen will. Weder Sabitzer noch Bensebaini suchen derzeit einen Wechsel während des aktuellen Transferfensters und werden voraussichtlich auch in der kommenden Saison wichtige Mitglieder von Edin Terzićs Team bleiben, in ähnlicher Weise wie in der Saison 2025-26.
Bensebaini kam vor drei Jahren ablösefrei vom Borussia Mönchengladbach zum Signal Iduna Park und etablierte sich als Stammspieler in der Dortmunder Abwehr. Der algerische Nationalspieler bestritt über 70 Spiele für den Verein in allen Wettbewerben und brachte eine physische Präsenz und Luftzweikampfstärke mit. Sein möglicher Abgang würde eine Lücke in Dortmuns defensiven Optionen hinterlassen.
Sabitzer schloss sich im selben Jahr für eine Ablösesumme von 20 Millionen Euro vom FC Bayern München Dortmund an. Der österreichische Mittelfeldspieler hat sich als vielseitiger und wirkungsvoller Spieler erwiesen, der durch Tore und Vorlagen im Mittelfeld überzeugt. Er hat unter Terzić eine wichtige Rolle gespielt und seine Fähigkeit bewiesen, das Spiel zu kontrollieren und kreative Impulse zu geben. Sabitzers Abgang würde die Tiefe und die Offensivoptionen von Dortmund im Mittelfeld verringern.
Die Entscheidung des Vereins, ihre Verträge nicht zu verlängern, könnte durch ihr Alter und Dortmuns Wunsch, eine jüngere Mannschaft aufzubauen, beeinflusst sein. Dies eröffnet auch die Möglichkeit, dass beide Spieler das Interesse anderer Vereine, sowohl im In- als auch im Ausland, auf sich ziehen, da sie in ihr letztes Vertragsjahr gehen. Dies könnte Dortmund ermöglichen, im nächsten Sommer durch potenzielle Transferangebote einen gewissen Wert zurückzugewinnen, obwohl ein ablösefreier Abgang weiterhin eine reale Möglichkeit bleibt.
Diese Entwicklung signalisiert eine mögliche Übergangsphase für Dortmund, während der Verein versucht, seine Wettbewerbsfähigkeit in der Bundesliga und der Champions League zu erhalten.




