Borussia Dortmund besiegte Werder Bremen am Freitag in einem Bundesliga-Spiel mit 2:0, wobei Serhou Guirassy den Führungstreffer gegen Bremens Torhüter Mio Backhaus erzielte. Der Sieg beendet Dortmuns Saison und sichert den zweiten Platz, während Bremen auf dem 15. Platz bleibt.
Vor dem Spiel hatte Werder Bremen 32 Punkte und befand sich in einer komfortablen Position, um Abstiegsängste zu vermeiden, während Dortmund seinen Status als wahrscheinlicher Vizemeister hinter Bayern München bereits gefestigt hatte. Das Spiel im ausverkauften Weserstadion wurde trotz der milden Temperaturen als entspannte Angelegenheit beschrieben.
Das Spiel markierte auch den Abschied mehrerer Spieler. Werder Bremens Leonardo Bittencourt, ein ehemaliger Dortmunder Spieler, fehlte in der Startaufstellung, ebenso wie Dortmuns Julian Brandt und Niklas Süle, der sich zurückzieht. Süles Abgang bedeutet das Ende einer Ära für den Verteidiger, der eine feste Größe in mehreren Bundesligateams war.
Bremens Torhüter Mio Backhaus war zu Beginn in hervorragender Form und verhinderte, dass Samuele Inacio und Guirassy Dortmund in Führung brachten. Guirassy fand jedoch schließlich in der 60. Minute das Tor, indem er eine Flanke von Julian Ryerson zum 17. Ligator der Saison einköpfte. Ryersons Assist erhöhte seine Bilanz auf 15 für die Saison.
Werder Bremen versuchte zu antworten, wobei ein Tor von Amos Pieper wegen Abseits vor der Halbzeitpause und ein weiteres von Karim Coulibaly in der 81. Minute aberkannt wurden. Dortmund besiegelte den Sieg in der Nachspielzeit durch ein spätes Tor von Yan Couto, wodurch der 22. Saisonsieg perfekt gemacht wurde und die Saison mit 73 Punkten abgeschlossen wurde.
Dortmunds starke Leistung in der Saison, die 73 Punkte einbrachte, hätte in vielen Jahren ausgereicht, um die Liga zu gewinnen, scheiterte aber letztendlich daran, den dominanten FC Bayern München zu übertreffen, und endete 16 Punkte hinter den Meistern. Dieses Ergebnis bestätigt Dortmuns konstante Leistung als Top-Anwärter im deutschen Fußball, auch wenn es nicht gelungen ist, die Dominanz des FC Bayern zu brechen.



