Everton hat bis zum 30. Juni Zeit, um zu entscheiden, ob die Leihe von Tyrique George von Chelsea in einen festen Transfer umgewandelt wird, wobei die Ablösesumme auf rund 22 Millionen Pfund geschätzt wird. Der 20-Jährige schloss sich im Januar den Toffees an, hatte aber unter David Moyes nur wenig Spielzeit und stand erst einmal in einem Ligaspiel in der Startelf.
Laut BBC Sport wägt der Verein die Entscheidung noch ab, obwohl die Fans größtenteils dafür sind, den jungen Flügelspieler zu behalten. Moyes erklärte kürzlich, er sei "zufrieden" mit Georges Beiträgen und lobte seine Arbeitsmoral und Einstellung, gab aber keine definitive Aussage über einen festen Vertrag. Er merkte an, dass der Verein die Zukunft aller Leihspieler im Laufe des Sommers bewerten wird.
Jüngste Berichte, die besagten, dass Chelseas neuer Manager Xabi Alonso George zurück nach Stamford Bridge holen wolle, wurden von BBC Sport dementiert, was möglicherweise Bedenken hinsichtlich der Bereitschaft des Spielers, zu seinem ehemaligen Verein zurückzukehren, zerstreut.
Dies ist von Bedeutung, da jede Einigung die Zustimmung von George zum dauerhaften Transfer erfordern würde.
Die Situation wird zusätzlich durch die Ungewissheit über die Zukunft von Dwight McNeil erschwert, der zuvor mit einem Wechsel zu Crystal Palace in Verbindung gebracht worden war. Everton könnte offen dafür sein, McNeil zu verkaufen, dessen Vertrag erst 2027 ausläuft, um andere Transfers zu finanzieren. Tyler Dibling, ein neuer Zugang von Southampton, hat sich ebenfalls noch nicht in der ersten Mannschaft etabliert.
Die Beibehaltung von sowohl George als auch dem anderen Leihspieler Jack Grealish würde Evertons Kader verstärken, aber die Sicherung von Geschäften mit Chelsea und Manchester City bleibt ungewiss. Sollte Everton sich jedoch gegen eine dauerhafte Verpflichtung von George entscheiden, werden sich wahrscheinlich andere Vereine für den vielversprechenden jungen Spieler interessieren.




