Die Verhandlungen zwischen Juventus und Dusan Vlahovic befinden sich weiterhin im Stillstand, obwohl es noch nicht zu einem vollständigen Scheitern gekommen ist, wie aus Berichten in Italien hervorgeht. Beide Parteien warten auf ein Signal von der jeweils anderen Seite oder möglicherweise von der Vereinsführung, während sie eine komplexe Situation bewältigen.
Der CEO von Juventus, Giovanni Carnevali, hat Berichten zufolge eine detaillierte Bewertung der Situation von Vlahovic erhalten und erkundet mögliche Wege, um die Gespräche wiederzubeleben, die zuvor aufgrund mangelnder Kompromissbereitschaft ins Stocken geraten waren. Obwohl beide Seiten weiterhin bereit sind, eine Lösung zu finden, haben die Forderungen von Vlahovics Vertretern den Fortschritt zuvor behindert.
Die Situation wurde zusätzlich durch die verpasste Qualifikation von Juventus für die Champions League erschwert, was eine Umverteilung der Ressourcen erforderlich machte. Der Verein hat nicht aktiv nach einer schnellen Lösung gesucht, da er nicht unter unmittelbarem Druck stand. Mit dem Fortschritt des Transferfensters über Mitte Juni hinaus wird eine Entscheidung jedoch immer dringlicher.
Sollte Vlahovic den Wunsch äußern, in Turin zu bleiben, ist Juventus bereit, ihm einen lukrativen Vertrag im Wert von über 6 Millionen Euro pro Jahr anzubieten. Trainer Massimiliano Allegri ist bestrebt, seinen Angriff um den serbischen Nationalspieler aufzubauen und sieht ihn als Schlüsselspieler für die kommende Saison. Vlahovic ist sich Allegri's Absichten bewusst und könnte dies in den Verhandlungen nutzen.
Neben den finanziellen Aspekten strebt Vlahovic eine größere Anerkennung innerhalb der Mannschaft an und soll sich angeblich wünschen, zum Kapitän ernannt zu werden. Eine mögliche Vertragsverlängerung um zwei Jahre mit einer zukünftigen Neuverhandlung in 12 Monaten wird ebenfalls in Betracht gezogen. Carnevali arbeitet derzeit an einem letzten Versuch, Vlahovic und seinen Vater, Milos, davon zu überzeugen, beim Verein zu bleiben.
Vlahovic befindet sich derzeit in Turin in der Rehabilitation nach einer Adduktorenverletzung, die ihn für 21 Spiele, was 100 Tagen ohne Spiel entspricht, außer Gefecht gesetzt hat. Er konzentriert sich darauf, sich auf die neue Saison vorzubereiten und seine volle Fitness wiederzuerlangen, was dazu beitragen könnte, sowohl ihn selbst als auch mögliche Zweifler von einer Fortsetzung seiner Zukunft bei Juventus zu überzeugen. Eine erfolgreiche Genesung und eine starke Vorbereitung könnten entscheidend sein, um seinen Platz in Allegri's Plänen zu sichern.



