Laut Berichten aus Italien zeigt Leeds United Interesse an Juventus-Torhüter Alessandro Di Gregorio. Dieser potenzielle Wechsel steht im Zusammenhang mit dem bevorstehenden Transfer von Verteidiger Matias Muharemovic für 19 Millionen Euro von Juventus zu Leeds, der dem Turiner Verein finanzielle Mittel für weitere Transfers zur Verfügung stellen würde.
Der neue CEO von Juventus, Giovanni Carnevali, hat nach dem Verkauf von Muharemovic mehr finanzielle Flexibilität erhalten. Dies ermöglicht es dem Verein, mehrere Ziele zu verfolgen, die von Trainer Massimiliano Allegri identifiziert wurden, darunter einen erfahrenen Torhüter und einen Top-Stürmer aus Europa. Während Juventus diese Positionen priorisiert, könnte die potenzielle Zuflucht von Geldern aus dem Muharemovic-Deal auch die Verstärkung der Abwehr und des Mittelfelds erleichtern.
Di Gregorio, der zuvor für Monza spielte, soll einem Wechsel in die Premier League offen gegenüberstehen, würde aber lieber bei Juventus bleiben und um einen Platz im Tor kämpfen. Der 26-Jährige hat sich in der letzten Saison als zuverlässiger Serie-A-Torhüter etabliert und in 35 Spielen 10 Mal die Null gehalten. Seine konstanten Leistungen haben die Aufmerksamkeit von Vereinen auf sich gezogen, die eine verlässliche Option zwischen den Pfosten suchen.
Juventus sondiert auch andere defensive Optionen, wobei Jhon Lucumí von Bologna als potenzielles Ziel in Frage kommt. Der Verein führt außerdem Gespräche mit Paris Saint-Germain bezüglich eines möglichen Deals für Randal Kolo Muani, wobei der von dem französischen Verein geforderte Preis von 50 Millionen Euro jedoch ein erhebliches Hindernis darstellt. Auch alternative Angriffsoptionen wie Alexander Sørloth werden in Betracht gezogen. Juventus ist bestrebt, die Gehaltskosten zu senken und durch Spielerverkäufe zusätzliche Einnahmen zu generieren, aber derzeit sind nur wenige konkrete Angebote für Spieler eingegangen, die als überflüssig gelten.



