Lille hat die Verpflichtung des türkischen Flügelspielers Basar Önal von NEC Nijmegen für eine Ablösesumme von 9,5 Millionen Euro plus 2,5 Millionen Euro an potenziellen Boni bekannt gegeben, wie der Verein mitteilte. Önal hat einen Vierjahresvertrag bei dem Ligue 1-Klub unterschrieben.
Der 22-Jährige spielt hauptsächlich als Rechtsaußen, wurde aber häufig auch auf der linken Seite für Nijmegen eingesetzt. In der letzten Saison erzielte er sieben Tore und lieferte acht Vorlagen in der Eredivisie und spielte eine Schlüsselrolle beim dritten Platz des Vereins und der Qualifikation für den europäischen Wettbewerb. Nijmegen hatte Önal ursprünglich im Sommer 2024 für 1 Million Euro von De Graafschap verpflichtet.
Der Präsident von Lille, Olivier Létang, äußerte seine Zufriedenheit mit der Verpflichtung und erklärte, dass Önal „ein Profil aufweist, das in der Lage ist, komplementäre Qualitäten in das Team einzubringen, in einer Saison, die dicht gepackt sein wird“. Dies deutet darauf hin, dass der Verein eine anspruchsvolle Kampagne mit Beteiligung an mehreren Wettbewerben erwartet. Lille belegte in der letzten Saison den vierten Platz in der Ligue 1 und verpasste knapp die Qualifikation für die Champions League.
Lille war auf dem Transfermarkt aktiv und gab am Montag auch die Verpflichtung des jungen Schweizer Linksverteidigers Loun Srdanovic bekannt. Berichten zufolge setzt der Verein seine Bemühungen um den Mittelfeldspieler von Feyenoord, Gjivai Zechiël, fort, was den Wunsch zeigt, den Kader vor der neuen Saison weiter zu verstärken. Önals Ankunft verschafft Lille zusätzliche Offensivoptionen und Tiefe in den Flügelpositionen, was möglicherweise den Wettbewerb um die Plätze im Kader erhöht.
Önal hat die Türkei auf U21-Ebene vertreten und wird versuchen, sich als Schlüsselspieler in Lilles erster Mannschaft zu etablieren. Der Wechsel in eine Top-5-Liga stellt einen bedeutenden Schritt in seiner Karriere dar und bietet ihm die Möglichkeit, sein Talent auf einer größeren Bühne zu präsentieren. Seine Schnelligkeit und Kreativität könnten für Lille wertvolle Trümpfe sein, während sie in der nächsten Saison um einen Champions-League-Platz kämpfen.



