Olympique Lyon hat eine Einigung erzielt, um den 17-jährigen Mittelfeldspieler Cluver Sambi Mbungu vom Stade Malherbe zu verpflichten. Der Spieler wird einen dreijährigen Profivertrag bei Lyon unterzeichnen, vorbehaltlich einer medizinischen Untersuchung. Mehrere andere Vereine, darunter PSG, Leipzig und Dortmund, zeigten ebenfalls Interesse an dem jungen kongolesischen Talent.
Laut L’Équipe hat Olympique Lyon eine Einigung mit Cluver Sambi Mbungu erzielt, der seinen ersten Profivertrag beim Verein unterzeichnen wird. Der Deal sieht vor, dass Mbungu bis 2029 bei Lyon bleibt, vorbehaltlich einer medizinischen Untersuchung, die voraussichtlich diese Woche stattfinden wird.
Mbungu kommt vom Stade Malherbe, wo er in der letzten Saison mit der Reservemannschaft in der National 3 beeindruckte und in 19 Spielen drei Tore erzielte. Mbungu wurde in Kinshasa, Demokratische Republik Kongo, geboren und zog im Alter von zwei Jahren nach Frankreich. Er wurde von Caen bei SPN Vernon entdeckt.
Die Fortschritte des Mittelfeldspielers erregten die Aufmerksamkeit mehrerer Vereine, sowohl im Inland als auch in Europa. Paris Saint-Germain soll einen starken Vorstoß unternommen haben, um Mbungu zu verpflichten und ihn bis zum letzten Moment davon zu überzeugen, dem Hauptstadtklub beizutreten. Der Spieler bevorzugte jedoch letztendlich das von Lyon angebotene Projekt.
Auch die Bundesligisten RB Leipzig und Borussia Dortmund zeigten Interesse, was die hohe Wertschätzung von Mbungu im europäischen Fußball unterstreicht. Lyon war in diesem Sommer auf dem Transfermarkt aktiv und konnte bereits die Verpflichtungen von Boudache, Bidstrup, Duranville und Ouédraogo sichern, die alle in einem kürzlichen Freundschaftsspiel gegen Mâcon zum Einsatz kamen.
Die Verpflichtung von Mbungu stellt eine weitere Investition in die Jugendentwicklungsstrategie von Lyon dar und stärkt die Optionen im Mittelfeld mit einem vielversprechenden jungen Talent. Dieser Schritt könnte Lyon eine langfristige Lösung im Mittelfeld bieten und potenziell den Transferwert des Vereins in der Zukunft steigern.



