Mainz 05 hat die feste Verpflichtung von Sheraldo Becker vom CA Osasuna bestätigt, nachdem eine Ausstiegsklausel im Zusammenhang mit dem Bundesliga-Verbleib gezogen wurde. Der 31-jährige Angreifer hat seit seinem Wechsel im Januar mit zwei Toren und drei Vorlagen überzeugt. Sowohl der Verein als auch der Spieler äußerten sich erfreut über den vollzogenen Transfer.
Die Bestätigung von Mainz erfolgte nach dem sichern des Bundesliga-Status für eine weitere Saison, wodurch automatisch die in der ursprünglichen Leihe von Becker enthaltene Kaufpflicht aktiviert wurde. Die finanziellen Details des Transfers wurden vom Verein nicht bekannt gegeben.
Sportdirektor Niko Bungert drückte die Zufriedenheit des Vereins mit dem Deal aus und erklärte, dass sich Becker nach seiner Ankunft im Januar "brillant eingelebt" habe. Bungert hob Beckers Beiträge sowohl in Bezug auf Tore und Vorlagen als auch seinen Gesamteinfluss auf die Leistung der Mannschaft in der zweiten Saisonhälfte hervor.
Becker kam mit dem Ruf eines dynamischen Stürmers zu Mainz, nachdem er zuvor unter dem aktuellen Mainz-Trainer Urs Fischer bei Union Berlin gespielt hatte. Er begann seine Profikarriere bei Lokomotive Leipzig, bevor er zu Energie Cottbus und Dynamo Dresden wechselte, wo er schließlich bei Union Berlin auf sich aufmerksam machte. 2022 wechselte er dann zu Osasuna.
Seit seinem Wechsel zu Mainz auf Leihbasis hat Becker zwei Tore und drei Vorlagen in der Bundesliga erzielt und sich schnell zu einem integralen Bestandteil von Fischers Kader entwickelt. Der Spieler selbst äußerte seine Freude darüber, beim Verein zu bleiben und nannte die einladende Atmosphäre und die leidenschaftlichen Fans als Schlüsselfaktoren für seine Entscheidung.
„Ich freue mich sehr darauf, auch in Zukunft für Mainz zu spielen“, sagte Becker. Er betonte auch seine bestehende Beziehung zu Fischer und den Mitgliedern des Trainerteams, die einen reibungslosen Übergang in die Mannschaft erleichtert habe. Beckers Erfahrung und seine Offensivstärke werden entscheidend sein, wenn Mainz auf seinen Bundesliga-Verbleib aufbauen und sich als etablierter Erstligist etablieren will.


