Der Sportdirektor von Mainz, Niko Bungert, hat bestätigt, dass Torhüter Daniel Batz den Verein im Sommer ablösefrei verlassen wird. Der 35-Jährige wird Berichten zufolge zum Bundesligakonkurrenten Borussia Mönchengladbach wechseln, nachdem er in dieser Saison 26 Spiele als Vertretung für den verletzten Robin Zentner bestritten hat.
Bungert machte die Bekanntgabe nach dem 2:1-Sieg von Mainz gegen St. Pauli am Sonntag in einem Interview mit Sky Deutschland. „Das stimmt. Wir haben mit ihm gesprochen. Vor ein paar Tagen hat er uns mitgeteilt, dass er ein Angebot von einem anderen Verein erhalten hat und dieses annehmen möchte. Mit 35 Jahren halte ich das für einen sehr guten Vertrag für ihn“, sagte der Sportdirektor. Der Transfer erfolgt ablösefrei, da Batz’ aktueller Vertrag im MEWA Arena am Ende der laufenden Saison ausläuft.
Der erfahrene Schlussmann kam 2023 von Drittligist Saarbrücken zu Mainz, zunächst um erfahrene Unterstützung zu leisten. Er war in dieser Saison ein wichtiger Leistungsträger und bestritt 26 Spiele in allen Wettbewerben, nachdem Stammtorhüter Robin Zentner sich schwer verletzte. Batz’ Leistungen haben Mainz im Kampf gegen den Abstieg geholfen und in einer schwierigen Phase für den Verein Stabilität gebracht.
Für Borussia Mönchengladbach adressiert die Verpflichtung einen klaren Bedarf an erfahrener Tiefe im Torhüterbereich. Stammtorhüter Jonas Omlin wurde in dieser Saison von Verletzungen geplagt, während Backup Moritz Nicolas nur von Union Berlin ausgeliehen ist. Die Verpflichtung von Batz ablösefrei stellt eine risikarme und kostengünstige Lösung dar, um einen zuverlässigen und bewährten Bundesliga-Ersatzmann hinzuzufügen, wobei seine Führungsqualitäten ebenfalls als wertvoller Gewinn für das Team angesehen werden.
Der Wechsel stellt einen sinnvollen nächsten Schritt in Batz’ Karriere dar und sichert ihm wahrscheinlich einen letzten Mehrjahresvertrag auf höchstem Niveau. Für Mainz bedeutet sein Abgang, dass der Verein nun einen neuen Ersatztorhüter suchen muss, um Zentner zu unterstützen, der nach seiner vollständigen Genesung voraussichtlich seinen Platz als Nummer eins zurückerobern wird. Der Transfer unterstreicht die laufenden Kaderumbauprozesse beider Bundesligisten bei der Planung für die Saison 2024/25.



