Manchester United erwägt einen Transfer von Borussia Dortmunds Rechtsverteidiger Julian Ryerson für 30 Millionen Euro, wie der deutsche Transfer-Experte Patrik Berger berichtet. Der potenzielle Transfer ist an den Abgang des aktuellen United-Verteidigers Noussair Mazraoui geknüpft.
Michael Carrick soll in den kommenden Tagen offiziell als neuer permanenter Manager von Manchester United vorgestellt werden, nachdem er eine erfolgreiche Interim-Phase hinter sich hat, in der der Verein mit einem dritten Platz die Qualifikation für die Champions League sicherstellte. Mit der klaren Führungsposition konzentriert sich United nun darauf, den Kader nach Carricks Vision umzugestalten, wobei sowohl das Mittelfeld als auch die Abwehr als verbesserungswürdige Bereiche identifiziert wurden.
Ryerson (28) hat eine beeindruckende Saison mit Dortmund gespielt und 15 Assists in der Bundesliga erzielt. United sieht den norwegischen Nationalspieler als mögliche Verstärkung für seine Optionen als Backup-Rechtsverteidiger, obwohl Dortmund ihn nicht als unverzichtbaren Spieler betrachtet. Dies deutet darauf hin, dass sie für Angebote offen wären.
Mazraoui, der 2024 von Bayern München zu United wechselte, hatte unter Carrick mit unregelmäßigen Einsatzzeiten zu kämpfen und absolvierte in dieser Saison nur zehn Premier League-Spiele von Beginn an. Obwohl er zuvor als zuverlässige und vielseitige Option galt, deuten seine begrenzten Einsätze darauf hin, dass er Old Trafford verlassen könnte, wenn ein passendes Angebot vorliegt. Juventus hatte zuvor Interesse am marokkanischen Nationalspieler bekundet.
Carrick bevorzugte weitgehend Diogo Dalot auf der rechten Verteidigerposition, aber Ryersons Offensivqualitäten könnten dieser Position eine andere Dynamik verleihen. Seine Assist-Quote demonstriert eine klare Bedrohung im letzten Drittel und könnte United potenziell mehr Breite und Kreativität bieten. Sollte Mazraoui gehen und Juventus sein früheres Interesse nicht wieder aufnehmen, könnte United aktiv einen Deal für Ryerson anstreben, um seine defensiven Optionen zu verstärken.


