Manchester United gilt derzeit als Favorit bei der Verpflichtung von Carlos Baleba vom Brighton & Hove Albion, obwohl andere Ziele weiterhin Priorität haben, so Journalist Ben Jacobs. Der Verein hatte bereits im vergangenen Sommer Gespräche mit Baleba geführt und sogar eine Einigung über persönliche Bedingungen erzielt, doch Brighton blockierte den Deal aufgrund einer Ablösesumme von 100 Millionen Pfund.
Brighton hat seine Forderung inzwischen auf zwischen 70 und 80 Millionen Pfund gesenkt, teilweise aufgrund einer Formschwäche Balebas nach den Spekulationen über einen möglichen Wechsel nach Old Trafford. Die bereits geleistete Vorarbeit von United an dem Deal, einschließlich der vereinbarten persönlichen Bedingungen, versetzt sie in eine starke Position, sollten sie sich entscheiden, den 22-Jährigen zu verpflichten.
Jacobs berichtet jedoch, dass die Priorität von United auf Aurelien Tchouameni und Alex Scott liegt, wobei auch Ayyoub Bouaddi als potenzielles Ziel in Betracht gezogen wird. Bouaddis Situation wird durch die Möglichkeit einer Rückleihe zum Lille erschwert, was die Transferstruktur verändern könnte. Lille soll 100 Millionen Euro (86 Millionen Pfund) für einen sofortigen Verkauf oder 75-80 Millionen Euro (64-68,5 Millionen Pfund) für einen Deal inklusive einer Leihperiode verlangen.
Das Interesse an Baleba kommt, da United seine Optionen im Mittelfeld neu bewertet, nachdem es Elliot Anderson, der zu Manchester City wechselte, und Mateus Fernandes, der bei Tottenham Hotspur unterschrieb, verpasste. Frühere Berichte deuteten darauf hin, dass Tchouameni das Hauptziel des Vereins war, aber bei dieser Verfolgung sind Komplikationen aufgetreten. Balebas Verfügbarkeit und die bereits bestehende Einigung über persönliche Bedingungen bieten einen potenziell reibungsloseren Weg, um Uniteds Mittelfeld vor der neuen Saison zu verstärken. Die Verpflichtung Balebas würde eine dynamische Präsenz im Mittelfeld gewährleisten und gleichzeitig einen wichtigen Bereich zur Verbesserung innerhalb des Kaders angehen.




