Manchester City erwägt einen Transfer des Chelsea-Mittelfeldspielers Enzo Fernandez und ist bereit, ein Angebot abzugeben, das die 116 Millionen Pfund übersteigen könnte, wie TEAMtalk berichtet. Dies geschieht, während das Interesse von Real Madrid an dem Argentinier offenbar nachgelassen hat und sich der Verein auf andere Ziele im Mittelfeld konzentriert.
Fernandez' Zukunft bei Stamford Bridge ist seit Anfang des Jahres ungewiss, wobei der Spieler angeblich den Wunsch geäußert hat, den Verein zu verlassen. Chelsea hat die Vertragsgespräche daraufhin pausiert, obwohl der Verein weiterhin zögert, eine wichtige Verstärkung aus dem Januar 2023 zu verkaufen, als er Benfica 106,9 Millionen Pfund für seine Dienste bezahlte. Sie haben jedoch signalisiert, dass sie Angebote prüfen würden, die diese ursprüngliche Gebühr übersteigen.
Die Situation zwischen Fernandez und Chelsea soll sich nach Kommentaren, die sein Interesse an einem Wechsel zu Real Madrid andeuteten, verschlechtert haben, was zu einer internen Suspendierung führte. Obwohl er weiterhin ein Mitglied des Kaders ist, deuten Quellen darauf hin, dass sich die Beziehung nicht vollständig erholt hat. Real Madrid hatte zunächst großes Interesse gezeigt, wobei Präsident Florentino Perez Fernandez während seiner Wahlkampagne erwähnte und der kommende Trainer Jose Mourinho angeblich offen für den Transfer war.
Die Prioritäten von Madrid haben sich jedoch geändert, und der Verein konzentriert sich nun darauf, Rodri zu verpflichten und den Vertrag von Aurélien Tchouaméni zu verlängern. Sie haben bereits Denzel Dumfries, Ibrahima Konaté, Marc Cucurella und Bernardo Silva in ihren Kader aufgenommen und stehen kurz vor einem Abschluss mit Flügelspieler Yan Diomande.
City-Trainer Enzo Maresca ist ein bekannter Bewunderer von Fernandez und hat dies dem Sportdirektor des Vereins, Hugo Viana, mitgeteilt. Trotz bereits hoher Investitionen in das Mittelfeld mit der Verpflichtung von Elliot Anderson und laufenden Verhandlungen für Ayyoub Bouaddi glaubt City, dass es im Kader immer noch Platz für einen Spieler von Fernandez' Qualität geben könnte, insbesondere angesichts möglicher Abgänge von Bernardo Silva, Rodri, Mateo Kovacic und Nico Gonzalez. Ein Kombi-Deal für Bouaddi und Fernandez könnte 200 Millionen Pfund erreichen.
Auch Atletico Madrid hat sich als potenzieller Interessent herauskristallisiert, wobei Trainer Diego Simeone ein langjähriger Bewunderer seines argentinischen Landsmanns ist. Ein Wechsel von Fernandez würde wahrscheinlich vom Abgang von Julian Alvarez abhängen, um finanzielle Flexibilität und Platz im Kader zu schaffen.




